Einmaleins lernen ist für Kinder keine Hexerei
Viele Kinder plagen sich in der Schule mit dem Einmaleins. Lernen kann man aber lernen. So werden bald auch die schwierigen Rechenaufgaben zu einem Kinderspiel für die kleinen Lernmuffel.
In vielen Schulen werden die Kinder einfach nur mit Wissen überhäuft. Wie sie aber am besten lernen, verrät ihnen oft niemand. Den Kindern wird das Schulleben damit schwieriger gemacht, als es sein müsste. Mit der richtigen Lerntechnik kann selbst der schwierigste Stoff spielerisch bewältigt werden. Wichtig ist es zu unterscheiden, welcher Stoff in welchem Maße benötigt wird. Das Einmaleins gehört zu den Themen, die nicht verstanden, sondern auswendig gelernt werden müssen. Je schneller die Kinder die richtige Lösung parat haben, desto schwieriger darf die Aufgabe sein, die sie noch im Kopf ausrechnen können.
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Einmaleins lernen verbindet man daher für die Kleinsten am besten mit einem Spiel. Bereits in der ersten Schulklasse sollten die Kinder sich mit Begeisterung an die Zahlenreihen machen. Der größte Preis, den die Kinder dabei gewinnen können, ist Zeit mit ihren Eltern. Das Einmaleins lernen sollte niemals unter Druck laufen, die Kinder können sich schnell selbst dafür begeistern. Eine Stoppuhr und eine Punkteliste kann bereits ein großer Ansporn sein.
In den ersten Monaten werden die Kinder noch mehr mit Plusrechnen, als mit Malnehmen beschäftigt sein. In dieser Zeit kann man sie aber schon die Zweierreihe aufsagen lassen. Sie werden schnell selbst herausfinden, dass es für jede Ziffer eine eigene Reihe gibt und dass man jede mit der Kenntnis im Plusrechnen selbst errechnen kann. Sobald dann in der Schule das Multiplizieren an der Reihe ist, werden die Reihen nicht mehr von eins bis zehn, sondern durcheinander abgefragt. Falls das Kind vorher Langeweile am Spiel zeigt, spricht nichts dagegen, der Schule etwas voraus zu sein. Niemals sollte man den Wissensdrang eines Kindes bremsen, nur weil ein Stoff noch nicht an der Reihe ist. Damit kann man dem Kind jeden Spaß am Lernen vereiteln, sobald der Stoff wirklich in der Schule durchgenommen werden soll, ist die Freude daran verloren.
Ein Kind, das lernen soll, muss gefordert werden. Das Niveau dessen, was verlangt wird, muss immer ein wenig über dem liegen, was es bereits kann. Nur ein wenig, denn Überforderung kann dem Kind vermitteln, dass es nicht klug genug wäre und seine Eltern ständig enttäuscht.
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