Bilanzbuchhalter Weiterbildung eine gute Investition
Buchhalter haben in jedem Unternehmen eine Schlüsselposition. Sie sind in der Lage die wirtschaftliche Situation des Unternehmens zu beurteilen und können Wege zur Erhöhung des Gewinns aufzeigen.
In der Wirtschaft ist der Buchhalter nicht mehr der unscheinbare, trockene Zahlenjongleur. Dieses Bild ist längst überaltert. Heute nimmt er eine zentrale Stellung im Unternehmensmanagement ein. Das Tätigkeitsfeld ist sehr unterschiedlich und breit gefächert. Abhängig ist dieses auch von der Branche, Größe und Organisation des Unternehmens. In kleineren Unternehmen wird meist nur der Monats- oder Jahresabschluss durch ein Steuerbüro durchgeführt.
Generell ist der Buchhalter für das gesamte Rechnungswesen eines Unternehmens zuständig. Das Spektrum reicht von der Rechnungsprüfung über die Belegerfassung und Kontierung bis hin zur Erstellung von Monatsabschlüssen und die dazugehörenden Steuererklärungen. Dabei wird zunehmend mit Hilfe von Anwendungssoftware gearbeitet. Mithilfe der EDV ist zu fast jeder Zeit eine Aussage zur betriebswirtschaftlichen Situation des Unternehmens möglich.
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Schaut man sich das Tätigkeitsfeld etwas konkreter an, so lassen sich 3 Aufgabenbereiche definieren: die Geschäftsbuchhaltung, das Finanzwesen und die Betriebsbuchhaltung. Schwerpunkt in der Geschäftsbuchhaltung ist die Organisation der Buchhaltung des Unternehmens. Das heißt unter anderem, Belege erfassen, Vorkontierung entsprechend des Kontenrahmens und die Erstellung der Abschlüsse der Rechnungsperiode. Die Ergebnisse werden der Geschäftsleitung vorgelegt und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung beispielsweise der Gewinnsituation vorgeschlagen. Der Bereich Finanzwesen erfordert eine gewissenhafte Überwachung des gesamten Zahlungsverkehrs des Unternehmens. Wichtigster Aspekt hierbei ist die Überwachung der Einnahmen- und Ausgabenentwicklung. Im Bereich Betriebsbuchhaltung werden Kostendaten des Unternehmens ausgewertet. Hilfsmittel ist hier die Kostenartenrechnung der Kosten- und Leistungsrechnung.
Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll. Grundlage dafür ist in jedem Fall kaufmännisches Grundwissen im Bereich Rechnungswesen. Idealerweise sogar eine Ausbildung als Bürokaufmann oder höherwertig. Zu den Ausbildungsinhalten gehören unter anderem die Erstellung einer Kosten- und Leistungsrechnung und zielorientierte Auswertung, finanzwirtschaftliches Management, Erstellung von Rechnungsperioden- und Jahresabschlüssen sowie des dazugehörenden Lageberichts, Steuerecht und betriebliche Steuerlehre sowie Berichterstattung, Auswertung und Interpretieren des Zahlenwerks für Managemententscheidungen.
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