Wie man die Luftfeuchtigkeit im Zimmer regulieren kann
Für das richtige Wohlgefühl braucht man eine optimale Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Sowohl zu feuchte, als auch zu trockene Luft kann zu Problemen führen. Eine Regulierung ist daher wichtig.
Wenn die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu hoch ist, kann dies zu Schimmelbildung an den Wänden führen. Schimmel ist ein Pilzgewächs, das nicht nur seine eigenen Sporen, sondern auch höchst giftige Substanzen an die Luft abgibt. Wenn Schlafzimmer oder Wohnräume von Schimmel befallen sind, kann dies zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Daher ist es wichtig, die Schimmelbildung bereits im Vorfeld zu verhindern.
Schimmel braucht nicht unbedingt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Probleme entstehen meist dann, wenn die Raumluft an kalten Wänden oder Fenstern kondensiert. Da die Luft je nach ihrer Temperatur unterschiedlich viel Wasser aufnehmen kann, schlägt sich das Wasser an Stellen, die kälter sind, nieder. In den feuchten Tapeten kann der Schimmel gut gedeihen. Um dies zu vermeiden, muss die Luftfeuchtigkeit im Zimmer auf einem Niveau gehalten werden, bei dem auch am Fenster keine Tropfenbildung stattfindet. Dies erreicht man am besten durch regelmäßiges Stoßlüften. Die kältere Luft von draußen enthält weniger Wasser, durch das geöffnete Fenster kann die Luft schnell ausgetauscht werden.
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Auf die Kippstellung der Fenster sollte man besonders im Winter verzichten. Die Öffnung des Fensters ist so nicht groß genug, um die Luft auszutauschen. Dennoch wird es im Raum kälter, sodass die Feuchtigkeit nicht mehr in der Luft gehalten werden kann und sich an den Wänden niederschlägt. Räume, in denen Wäsche getrocknet wird, sind häufig zu feucht. Hier muss daher besonders auf das Lüften geachtet werden.
Beliebig trocken darf die Luft aber auch nicht sein, da sonst die Atemwege gereizt werden. Husten und häufige Erkältungen können auf zu trockene Raumluft zurückzuführen sein. Die Schleimhäute trocknen aus und stellen so keine Barriere gegen Viren und Bakterien mehr dar. Durch Heizungswärme kann es geschehen, dass die Luftfeuchtigkeit stärker absinkt, als es für die Gesundheit gut wäre. Auch hier hilft regelmäßiges Lüften, denn draußen herrscht oft ein angenehmeres Klima. Wenn dies nicht ausreicht, kann man mit Pflanzen oder Zimmerbrunnen die Raumluft gezielt befeuchten. Auch eine Schale Wasser auf dem Heizkörper kann bereits Linderung schaffen.
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