Richtig lüften um Schimmelbildung zu vermeiden
Viele Mieter ärgern sich über feuchte Stellen und Schimmelbildung in der eigenen Wohnung. Nicht in allen Fällen liegt das aber an der Bausubstanz. Manche Mieter wissen gar nicht, wie man richtig lüften soll.
Schimmelpilze und Stockflecken in Wohnräumen beeinträchtigen nicht nur die Wohnqualität, sondern sind auch gesundheitsschädlich. Treten diese Erscheinungen durch Baumängel, zum Beispiel feuchte Wände, zu Tage, ist es Aufgabe des Vermieters, diese Schäden zu beseitigen. Für den Mieter ist im Gegenzug eine Mietminderung möglich. Häufig werden diese Mängel aber durch schlechte Belüftung und nicht ausreichendes Heizen von den Mietern selbst verursacht. Ist dies der Fall, muss der Mieter für die Schadensbeseitigung aufkommen, was sehr teuer werden kann. Da die wenigsten Vermieter anstandslos bereit sind, für diese Kosten aufzukommen, wird häufig versucht, den Mieter als Schadensverursacher nachzuweisen. Im eigenen Interesse sollte man daher nicht an der falschen Stelle sparen und die eigenen Wohnräume durch ausreichendes Heizen und richtiges Lüften in Stand halten. Viele Mieter sind vor allem daran interessiert, die Energiekosten möglichst gering zu halten, und machen daher Fehler beim Lüften, die nur zusätzliche Kosten verursachen.
- parkavenue: Raumklima verbessern durch nachhaltiges...
- parkavenue: Schimmel beseitigen - nur Konsequenz...
- Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende Inhalte zu diesem Artikel vor.
Einige Faustregeln und Tipps geben Mietern Hinweise, wie man richtig lüften kann. So sollten kühlere Räume wesentlich häufiger gelüftet werden, da dort wegen der niedrigen Temperatur der Luftaustausch geringer ist. Richtig lüften bedeutet dabei „Stoßlüften“. Die Fenster sollten einige Minuten vollständig geöffnet werden. Das Kippen der Fenster ist im Gegensatz dazu fast wirkungslos und verschwendet Heizenergie, da so auch massive Bauelemente wie Fensterrahmen mit auskühlen. Die Zeit des Stoßlüftens richtet sich nach der Außentemperatur. Je kälter es draußen ist, desto mehr kann die Belüftungszeit reduziert werden. Auch reicht es nicht aus, diesen Vorgang nur einmal täglich zu wiederholen. Je nachdem, ob die Wohnung den ganzen Tag über bewohnt ist, sollte man bis zu fünf Mal lüften. Bei Abwesenheit reicht zweimaliges Lüften völlig aus. Außerdem sollte man, auch wenn man die Wohnung für mehrere Stunden verlässt, die Heizung nie vollständig abschalten. Das Auskühlen und Neu-Beheizen der Räume benötigt wesentlich mehr Energie, als konstantes Heizen bei geringen Temperaturen.
- Hilfestellung durch eine Hühnerstall...
- Bodenfliesen streichen muss nicht...
- Wer Ackerland kaufen will, sollte...
- Holzbank: Bauanleitung für gemütliche...
- Eine Vogelhaus Bauanleitung zum...
- Bett Bauanleitung - besser schlafen...
- Wäschespinne Test - Was ist beim...
- Richtige Maßnahmen, wenn im Keller...
- Malibu Möbel: Kalifornien im eigenen...
- Deckenpaneele verlegen ist einfach...
