Photovoltaik Erträge der Landwirte stocken Rente auf
Viele Landwirte haben in den letzten Jahren Solarzellen auf den Dächern ihrer Höfe und Häuser installiert. Die Photovoltaik Erträge sollen später einmal ihre spärliche Rente aufbessern.
Die Rente der Landwirte in Deutschland beträgt im Durchschnitt etwa 450 Euro im Westen und circa 420 Euro im Osten. Aufgrund der geringen Altersversorgung investieren deshalb immer mehr Bauern in momentan gefragte Projekte wie Biogas-, Windkraft- oder Solaranlagen. Vor allem die Solar- und Photovoltaikanlagen sind sehr gefragt. Die Anschaffungskosten hierfür halten sich, im Gegensatz zu den kostspieligeren Biogas- und Windkraftanlagen, in Grenzen. Für einen Quadratmeter Solaranlage muss - je nach Qualität der Kollektoren - durchschnittlich zwischen 120 bis 200 Euro bezahlt werden. Bei einer Fläche von 500 Quadratmetern würden sich die Anschaffungskosten inklusive Wärmespeicher auf maximal 110.000 Euro belaufen. Auf den ersten Blick scheint dies ein sehr hoher Preis zu sein. Doch viele Landwirte lassen sich von den Kosten nicht abschrecken, denn: Nach durchschnittlich acht Jahren haben sich die Kosten für die komplette Solaranlage amortisiert. Ab diesem Break-even-Point, der Gewinnschwelle, erhöht jede Stunde Sonne die Photovoltaik Erträge.
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Ab dem achten Jahr können die Landwirte demnach ihre Rente - je nach Fläche der installierten Solaranlage - im Durchschnitt um etwa 300 Euro pro Monat aufstocken. Die Photovoltaik Erträge sind deshalb für immer mehr Landwirte eine mittel- bis langfristig sichere Investition und damit die ideale Altersvorsorge.
Der größte Vorteil der Bauernzunft ist sicherlich, dass viele von ihnen die für Solaranlagen notwendigen, großen Flächen besitzen. Die Photovoltaik Erträge können sich demnach aus einem Mix aus installierten Solarmodulen oder Photovoltaikanlagen auf Hofdächern, Hausdächern oder Wiesen zusammensetzen. Die von der Sonne umgewandelte Energie kann dann direkt in das dazugehörige Stromnetz eingespeist und verrechnet werden. Hier erhalten all diejenigen, welche alternative Energien ins Netz einspeisen, weitere staatliche Zuschüsse. Diese müssen dann allerdings von der Mehrheit der konventionellen Energiebezieher bezahlt werden. Doch es gibt Überlegungen der Bundesregierung, diese Subventionen - auch für die Landwirte - spürbar zu kürzen.
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