Gaswärmepumpe: Kosten niedrig, Temperatur hoch
Wer bereit ist, etwas in die Energieeffizienz zu investieren, kann mit einer Gaswärmepumpe Kosten sparen und auch die eigene Umweltbilanz verbessern. Mit Wärmepumpen wird auch Kraft-Wärme-Kopplung effizient betrieben.
Besonders in Häusern, die im Winter geheizt, im Sommer aber gekühlt werden müssen, kann eine Gaswärmepumpe Kosten für die Klimatisierung nach unten drücken. Doch die Heizkosten sinken allein schon, wenn man statt mit Öl und Gas mit einer Wärmepumpe heizt. Je nach Heizkosten wird sich eine solche Anlage erst nach einigen Jahren auszahlen, denn die Investitionskosten sind hoch. Dafür kann man eine wesentlich bessere Umweltbilanz vorweisen als in einem Gebäude mit einer herkömmlichen Heizung.
Die Energiebilanz einer Wärmepumpe erscheint auf den ersten Blick fast unrealistisch: Sie setzt wesentlich mehr Wärme frei, als sie an Energie aus dem Stromnetz aufnimmt. Bei allen anderen Heiz-Arten misst man die Wärme-Effizienz daran, welchen Teil ihrer Primärenergie sie in nutzbare Wärme umwandelt. Das ergibt meist eine Prozentzahl zwischen 50 und 90. Bei Wärmepumpen wird aber Wärmeenergie freigesetzt, die weit mehr sein kann, als an Primärenergie aufgewendet wurde, um den Strom zu produzieren. Diese scheinbare Paradoxie kann man dadurch erklären, dass die Wärmepumpe die Wärme nicht in erster Linie selbst produziert, sondern vor allem transportiert. Ähnlich wie ein Kühlschrank entzieht die Anlage Wärme an einem Ort, wo sie nicht gebraucht wird, und gibt sie woanders ab. Bei günstigen Bedingungen kann eine Gaswärmepumpe Kosten und Umweltbelastung, die mit dem Heizen und Kühlen einhergehen, deutlich reduzieren.
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Den Effekt, dass die Wärmepumpe auf der einen Seite kühlt und auf der anderen heizt, kann man auf verschiedene Arten nützlich machen. Zum einen tut man das bei Gebäuden, die im Winter geheizt und im Sommer klimatisiert werden müssen; so muss nur eine Anlage installiert werden. Ein Beispiel besonders hoher Energieeffizienz sind Industrieanlagen oder Kraftwerke, deren Abwärme in Wärmepumpen verwertet wird: So wird nicht nur günstig Wärme gewonnen, die dann für Fernheizungsanlagen benutzt werden kann, sondern es wird auch der Aufwand für die Kühlung des Betriebs eingespart; die Wärme, die ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird, ist dadurch minimiert. Dies ist eine besonders effiziente Art der Kraft-Wärme-Kopplung.
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