Erste Hilfe, wenn wieder mal das Klo verstopft ist
Hin und wieder kommt es vor, dass im Badezimmer oder WC ein Notfall eintritt. Ein verstopftes Klo ist mehr als ärgerlich, was kann man in so einem Falle tun, ohne gleich den Klepner zu rufen?
„Ist der Abfluss mal verstopft, ja was ist denn schon dabei, da nimmt man...“, so sang man schon in der einschlägigen Fernsehwerbung. Tatsächlich ist es äußerst unangenehm, wenn sich das Wasser in der Toilette staut und einfach nicht mehr abfließen will. Dann muss so schnell wie möglich eine Lösung her. Die bereits erwähnte Werbung vertritt die Ansicht, dass die chemische Keule die beste, wenn nicht gar einzige Möglichkeit ist, der Sache Herr zu werden. Installateure und Klempner raten indessen dazu, zunächst einmal andere Mittel einzusetzen, bevor dem Problem mit Chemie begegnet wird. Abgesehen davon, dass die Umwelt dadurch belastet wird und auch die Rohre in Mitleidenschaft gezogen werden können, bleibt der Erfolg beim Einsatz scharfer Mittel oft aus. Wenn man aber auf diese kleinen Helfer verzichtet, was sind die Alternativen?
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Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache der Verstopfung herauszufinden. Nicht selten ist ein Stofftaschentuch oder ein Waschlappen, der versehentlich in der Keramikschüssel gelandet ist, der Ursprung des Problems. In solchen Fällen helfen chemische Mittel natürlich herzlich wenig. In der guten alten Zeit griff man in zunächst einmal zum sogenannten Pümpel, oder auch Pumpfix genannt. Dieser wird auf den Abfluss gesetzt und durch Auf- und Abbewegung entsteht ein Druckunterschied, welcher das Rohr wieder frei macht. Das funktioniert, solange der Pfropfen im Rohr nicht zu fest ist. Essensreste, Katzenstreu und andere Dinge, die nicht in die Toilette gehören, können sich aber auch mit Haaren oder Klopapier derart verdichten, dass man mit dem Pömpel nicht weiterkommt. Der Einzatz chemischer Reiniger kann hier kontraproduktiv sein und das Problem verschlimmern, statt verbessern. In einem solchen Fall hilft nur noch eine Spirale, ein in sich selbst gewickelter Draht von mehreren Metern Länge, der in den Abfluss eingeführt wird. Er erzeugt ein oder mehrere Löcher im Pfropfen und ermöglicht so dem Wasser, wieder abzufließen. Es kann jedoch passieren, dass man auch mit dieser Methode keinen Erfolg hat, dann muss der Fachmann ran. Im ungünstigsten Fall muss er das betroffene Rohr austauschen.
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