Energiesparhaus: Kosten sparen und Umwelt schonen

In Zeiten steigender Energiekosten ist es in aller Munde, das Energiesparhaus. Kosten sparen, das ist das Ziel der Häuserbauer. Doch die Anfangskosten dürfen nicht unterschätzt werden.

 

Ein Energiesparhaus ist ein Gebäude, dessen Energiebedarf bei Heizung und Warmwasser unter den in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwerten liegen. Das Passivhaus, das Nullenergiehaus und das Plusenergiehaus sind die bekanntesten Vertreter der Kategorie Energiesparhaus. Kosten sparen alle Formen langfristig gesehen. Die Anfangskosten für den Bau eines Energiesparhauses sind jedoch vergleichsweise hoch, sodass eine genaue Abwägung der Vor- und Nachteile empfehlenswert ist.

Die beiden wichtigsten Vorteile eines Energiesparhauses sind zum einen die Schonung der Umwelt und zum anderen eine erhebliche Einsparung bei den Kosten für Heizung und Warmwassergewinnung. Beim Plusenergiehaus wird kann sogar Energie gewonnen und abgeliefert werden. Dies verdankt das Plusenergiehaus unter anderem zahlreichen Solarzellen, die der Stromerzeugung dienen, Sonnenkollektoren, dem Prinzip der Wärmerückgewinnung und der Erdwärmeübertragung. Außerdem wird der Bau von Energiesparhäusern, unter anderem durch die Gewährung zinsloser Darlehen, staatlich gefördert.

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Diese Punkte sprechen für das Energiesparhaus. Kosten für die Anschaffung oder den Bau eines Energiesparhauses gehören zu den Nachteilen. Die Kosten variieren natürlich je nach Art und Umfang des Energiesparhauses stark. Für ein detailliertes Angebot und eine umfassende Beratung sollte man sich an einen Fachmann wenden. Generell kann man sagen, dass die Kosten für den Bau eines Passivhauses etwa 10 Prozent über denen für einen konventionellen Neubau liegen. Noch ein weniger teurer wird es, wenn ein Altbau entsprechend saniert werden soll. Die Mehrkosten beim Bau eines Energiesparhauses ergeben sich unter anderem aus dem erhöhten Bedarf an Dämmstoffen, der Lüftungstechnik, die für die Wärmerückgewinnung zuständig ist, den dreifachverglasten Fenstern und dem besonderen Aufwand für Detail- und Sonderlösungen für die bestmögliche Abdichtung des Hauses. Von der Entwicklung der Energiekosten hängt die Amortisationsdauer der Kosten ab. Obwohl sich dazu keine genaue Aussage treffen lässt, sollte man mit einer Amortisationszeit von etwa zehn Jahren rechnen.

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