Elektrischer Badheizkörper: für kurzfristige Einsätze
Will man ein Badezimmer kurzfristig beheizen, hilft ein elektrischer Badheizkörper. Der Energieverbrauch ist jedoch sehr hoch, sodass man sich nach einem alternativen Heizsystem umsehen sollte.
Über die Temperatur im Badezimmer denken die Menschen unterschiedlich. Die einen heizen es gar nicht oder kaum, weil es über den Tag nur wenig genutzt wird. Um morgens schnell unter die Dusche zu gehen, lohnt es sich ihrer Meinung nach nicht, den Raum vorher aufzuheizen. Andere sehen das Badezimmer eher als Wellness-Oase, wo man sich wohlfühlen sollte und gern auch längere Zeit bleibt. Sie ziehen ein wohltemperiertes Bad vor und nutzen es als Erweiterung des Wohnraums.
Ein elektrischer Badheizkörper kann in puncto Energieeffizienz mit anderen Heizungssystemen nicht verglichen werden. Dahin gehend eignet er sich eher als Behelf, wenn eine herkömmliche Heizung noch nicht installiert wurde. Der Vorteil von elektrischen Heizkörpern ist, dass sie einen Raum mit Strahlungswärme versorgen. Dieser wird deshalb auch nach kurzer Heizdauer schon als wohlig warm empfunden, obwohl die Wände noch nicht durchgewärmt sind. Eine Dauerlösung kann die elektrische Heizung jedoch nicht sein; sie dient vornehmlich als unterstützende Wärmequelle. Der Geldbeutel dankt es, wenn man perspektivisch von einem elektrischen Heizkörper auf ein herkömmliches Heizsystem umstellt.
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Häufig sind es mobile Geräte, die in Bädern Anwendung finden, wenn kurzfristig eine Wärmequelle gebraucht wird. Kleinkinder beispielsweise kühlen frisch gebadet und unbekleidet sehr schnell aus. Also installiert man einen Badheizkörper, der die Region um den Wickeltisch schnell mit Strahlungswärme versorgt, damit das Baby sich nicht erkältet. Problematisch ist die Verbindung mit der Steckdose. Aufgrund der sich niederschlagenden Feuchtigkeit besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Ein elektrischer Badheizkörper sollte deshalb nicht dauerhaft angeschlossen bleiben.
Ob das Bad nun geheizt wird oder nicht, immer ist konsequentes Lüften wichtig. Durch die Benutzung von Badewanne oder Dusche entsteht eine hohe Luftfeuchtigkeit, die sich an den Wänden niederschlägt und abgeleitet werden muss. Geschieht das nicht, bildet sich schnell Schimmel – eine Gesundheitsgefahr, die sich mit wenig Aufwand vermeiden lässt. Natürlich sollte man die Heizung ausschalten, bevor man das Fenster öffnet.
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