Der Aufbau einer Fußbodenheizung ist recht einfach
Fußbodenheizungen liegen wegen ihrer Energieeinsparmöglichkeiten und ihres Komforts voll im Trend. Da der Aufbau einer Fußbodenheizung sehr sorgfältig erfolgen muss, gehört die Ausführung in die Hände von Fachleuten.
Heute wird fast jedes zweite Ein- oder Zweifamilienhaus mit einer umweltfreundlichen Fußbodenheizung ausgestattet. Schon die alten Römer wussten deren Annehmlichkeiten zu schätzen. Sie benötigt eine Vorlauftemperatur des Wassers, die um etwa 30 Grad geringer ist als bei herkömmlichen Heizungen und dient damit zur Energieeinsparung. Da die Füße der Bewohner in Räumen mit einer Fußbodenheizung warm sind, kann die Raumtemperatur um einige Grad abgesenkt werden, ohne dass dies das Wohlbefinden beeinträchtigt. Auch der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung stellt heute selbst in historischen Gebäuden kein Problem mehr dar. Als Belag können fast alle üblichen Beläge wie Fliesen, Parkett, Holzdielen, Laminat oder Teppichböden ausgewählt werden.
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Der Aufbau einer Fußbodenheizung erfolgt im Prinzip wie der normale Aufbau eines Fußbodens. Zusätzlich werden die Heizungsrohre, die aus Kunststoff oder Kupfer bestehen, eine Wärmeleitfolie und die Befestigungen für die Rohre benötigt. Die Fußbodenkonstruktion besteht aus einem tragenden Untergrund. In den meisten Fällen ist das eine Rohbetondecke. Darauf wird eine Wärmedämmung verlegt, damit nach unten keine Wärme verloren geht. Dazu werden vorgefertigte Platten verwendet. An jeder Stelle der Wand, an den Türlaibungen, Säulen oder Vorsprüngen müssen Randdämmstreifen, die sogenannten Dehnungsfugen, eingebaut werden. Sie verhindern die Dehnung des Estrichs, wenn sich der Fußboden erwärmt. In Feuchträumen ist zusätzlich eine Dampf- und Feuchtigkeitssperre erforderlich. Danach werden die Heizrohre verlegt. Auf diese wird ein Flüssigestrich aufgebracht. Bevor der Fußbodenbelag verlegt wird, muss er völlig ausgetrocknet sein.
Beim Aufbau einer Fußbodenheizung ist darauf zu achten, dass der gewünschte Belag schon vor der Planung bekannt ist. Dann erst werden die Bauhöhe und der benötigte Wärmeleitwiderstand genau berechnet. Die Heizungsrohre werden üblicherweise mittels Tackernadeln auf der dämmenden Gewebefolie befestigt. In kleinen Räumen ist das Noppensystem vorteilhafter, während bei Sanierungen Trockensysteme verwendet werden.
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