Brennholz aufbewahren ist keine besonders große Kunst
Holz darf nur in trockenem Zustand verbrannt werden. Brennholz aufbewahren sollte daher langfristig geplant werden, um für die nächste Heizsaison gut gerüstet zu sein. Dafür muss ein geeigneter Platz gefunden werden.
Kachelöfen, Heizkamine oder Holzöfen sind in der letzten Zeit immer mehr in Mode gekommen, sei es aus Gründen der Romantik oder der wirtschaftlichen Notwendigkeit. Damit immer genug brennfähiges Holz vorhanden ist, muss vorgesorgt werden, denn frisch geschlagenes Holz benötigt einen Zeitraum zwischen ein und zwei Jahren, um richtig trocken zu werden. Beim Abbrennen sollte nämlich der optimale Brennwert erreicht werden, damit nicht zu viel Heizenergie verloren geht. Zudem müssen aus Umweltschutzgründen hohe Temperaturen erzielt werden, damit die Schadstoffe verbrannt und der Feinstaub verringert werden. Zu beachten ist, dass Hartholz wie Buche eine längere Trocknungszeit als Weichholz benötigt.
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Brennholz aufbewahren ist nicht schwer, wenn man eine Regel beachtet: Das Holz braucht rundherum Luft und Abstand zum Boden, weil es sonst zu faulen beginnt. Idealerweise lagert es auf Einwegpaletten oder Steinen unter einem überdachten Unterstand. Die Scheite sollten eine Länge von etwa 30 Zentimetern haben, dann trocknen sie am besten. Zur Lagerung ist auch die Südwand eines Hauses mit breitem Dachüberstand günstig. Wenn man neu baut, sollte man dies schon mit einplanen. Zudem gibt es Kaminholzstapler oder Regalschränke aus Fichtenholz in verschiedenen Größen zu kaufen. Sie verfügen über ein Dach und sind wetterfest, obwohl ein kleiner Regenguss gut gelagertem Holz nicht schadet, wenn es anschließend abtrocknen kann.
Brennholz aufbewahren ist noch auf andere Weise möglich: in einer Holzmiete oder Finne. Sie baut man dort, wo Platz für das Holz ist, in kreisrunder Form mit einem Durchmesser von etwa drei Metern. Unten legt man Steine hin und ordnet das Holz nur außen, während man es innen ungeordnet hineinwirft. Zum Schluss deckt man die Miete mit einer Plane ab. Wer testen möchte, ob das Holz wirklich trocken ist, kann das mit einem Feuchtemesser erledigen. Der ist günstig im Handel zu erwerben. Zeigt er einen Wert unter 20 Prozent an, kann das Holz verbrannt werden. In Innenräumen darf Holz nur in völlig trockenem Zustand gelagert werden. Idealerweise holt man das Holz einen Tag, bevor es verbrannt werden soll, schon ins Haus, ehe man die Scheite ins Feuer wirft.
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