Unfallversicherung Beiträge – Grundlagen und Berechnung

Kommen Unfallversicherung Beiträge zur Sprache, muss grundsätzlich geklärt werden, ob es sich um die gesetzliche oder die private Unfallversicherung handelt. Beide sichern gegen die Folgen eines Unfalls ab.


Die gesetzliche Unfallversicherung gehört zu den Zweigen der gesetzlichen Sozialversicherung. Anders als bei der Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung trägt der Arbeitgeber die Beiträge zur Unfallversicherung allein. Ganz allgemein gesagt,wird der Arbeitnehmer gegen Schäden, die durch seine Tätigkeit verursacht werden(Arbeitsunfall) bzw. auf dem Weg von/zur Arbeit versichert. Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind medizinische und berufsfördernde zur Rehabilitation sowie Lohnersatz- und Entschädigungsleistungen in Form von Geld. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung ist die Berufsgenossenschaft. Grundlage für die Berechnung der Unfallversicherung Beiträge ist die Arbeitsentgeltsumme (Lohnsumme)des Vorjahres und die Gefahrenklasse, in der die Firma eingestuft ist.

Nicht wenige Berufstätige sind der Meinung, dass sie über die gesetzliche Unfallversicherung genügend abgesichert sind. Das ist nur bedingt richtig. Bekanntermaßen geschehen die meisten Unfälle in der Freizeit und hier greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Aus diesem Grund ist die private Unfallversicherung für jeden Menschen sinnvoll. So besteht ein sichere Möglichkeit, sich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls, die die Existenz bedrohen können, zu schützen. Die Beiträge zur privaten Unfallversicherung werden allein vom Versicherten getragen. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Alter der zu versichernden Person, dem Versicherungsrisiko und den entsprechenden Leistungen. Wesentlich trägt das Versicherungsrisiko zur Höhe der Unfallversicherung Beiträge bei. Extremsportler haben beispielsweise ein höheres Risiko,sich zu verletzen, und zahlen somit auch einen entsprechend höheren Betrag.

Beitragsmindernd kann sich bei der privaten Unfallversicherung beispielsweise die Zahlungsart (jährlich, halbjährlich, vierteljährlich, monatlich) oder ein sogenannter Versicherungsbonus (mehrere Versicherungen bei einer Gesellschaft)auswirken. Generell ist die Höhe der Beiträge zur Unfallversicherung abhängig von den Leistungen, die der Versicherungsnehmer wünscht, und von den Vetragsbedingungen der Versicherungsgesellschaft.