Kosten sparen durch eine Krankenzusatzversicherung

Wie jede Versicherung kostet auch die Krankenzusatzversicherung erst einmal Geld. Auf lange Sicht rechnet sich für viele Menschen dennoch der Abschluss einer solchen Police, da damit bestimmte Leistungen abgedeckt sind.

 

Leider sind die gesetzlichen Krankenkassen immer wieder zu Kürzungen gezwungen, die zu Lasten der Versicherten gehen. Viele Leistungen, die man vor einigen Jahren noch über die Krankenversicherung in Anspruch nehmen konnte, müssen nun privat bezahlt werden. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind Sehhilfen, die früher zumindest teilweise von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wurden. Heute muss jeder Versicherte seine Brillen und Kontaktlinsen selbst bezahlen. Ausnahmen hiervon gibt es nur noch bei extremer Sehschwäche und wenigen Augenerkrankungen. Es ist allerdings möglich, eine Krankenzusatzversicherung abzuschließen, die für einen festgelegten Teil dieser Kosten aufkommt.

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Bei Zahnersatz muss man ebenfalls einen beträchtlichen Teil selbst bezahlen. Mit einer Krankenzusatzversicherung kann man den Eigenanteil deutlich verringern. Bei einigen Tarifen wird der Selbstbehalt auch komplett von der Zusatzversicherung übernommen. Wie in der gesetzlichen Krankenkasse auch, muss man hierzu allerdings regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen nachweisen, ansonsten fällt die Kostenerstattung deutlich geringer aus.

Zusätzlich kann man sich mit einer Krankenzusatzversicherung Leistungen sichern, die prinzipiell nicht zum Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung gehören. Dazu gehören beispielsweise alternative Heilmethoden oder Behandlungen durch einen Heilpraktiker. Außerdem kann man sich im Fall eines Krankenhausaufenthaltes so ein Doppel- oder Einzelzimmer sowie die Untersuchung durch den Chefarzt sichern. Dadurch genießt man im Krankheitsfall denselben Komfort wie ein Privatpatient, ohne dafür abgesehen von den Versicherungsbeiträgen zusätzlich bezahlen zu müssen.

Bei einigen privaten Zusatzversicherungen kann es sein, dass vor Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung erforderlich ist. Einige Versicherungen schicken dem Antragsteller auch nur einen Fragebogen bezüglich seines Gesundheitszustands. Diesen sollte man in jedem Fall ehrlich ausfüllen, auch wenn dies unter Umständen zu höheren Beiträgen führt. Bewusst falsche Angaben berechtigen die Versicherung nicht nur zur Zahlungsverweigerung, sondern können auch zu einer Betrugsanzeige führen.

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