Totes Meer – Salzwasser zwischen Israel und Jordanien
Totes Meer: Das kleine Binnenmeer, das zwischen Israel und Jordanien liegt, trägt seinen Namen, weil es einen sehr hohen Salzgehalt hat, in dem weder Pflanzen noch Tiere leben können.
Totes Meer: Das ist die Bezeichnung für ein Gewässer, das auf der Welt einzigartig ist. Einzigartig ist es aus zwei Gründen. Sein Wasser besteht – erstens – zu einem Viertel aus Salz. Wer im Toten Meer badet, wird von dem hohen Salzgehalt getragen und geht nicht unter. Man kann getrost, auf dem Wasser liegend, seine Zeitung oder ein Buch lesen. Wer das tut, muss aber Augen, Nase und Mund vor dem Wasser schützen und anschließend gründlich duschen. Und – zweitens – ist das Tote Meer die tiefste Stelle der Erdoberfläche. Es liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Wer von der hoch gebauten Stadt Jerusalem zum Toten Meer fährt, findet sich nach kaum mehr als einer halben Autostunde 1.200 Meter tiefer. Das ist für jeden Besucher Israels ein faszinierendes Erlebnis.
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Totes Meer: Das ist auch biblische Geschichte. Seine Salzlandschaft ist Schauplatz der Erzählung von Sodom und Gomorrha, die wegen ihrer Lasterhaftigkeit durch Schwefel und Feuer vernichtet wurden. Auf Fürbitte Abrahams verschonte Gott dessen Neffen Lot mit seinen Töchtern. Über einer Salzhöhle beim heutigen Sodom steht eine Salzsäule, die als Lots Frau gilt.
Auch der gewaltige Felsblock von Massada, 400 Meter über dem Toten Meer aufsteigend, erzählt Geschichte. Massada gilt als eine Festung, auf der die Juden den römischen Eroberern lange Zeit Widerstand geleistet haben. Der Besucher kann Massada zu Fuß erklettern oder den Höhenunterschied mit einer Seilbahn überwinden. Die besten Eindrücke gewinnt man, wenn man nach oben geht und nach unten fährt.
Totes Meer ist nicht nur der Name für das salzhaltigste, sondern auch für das mineralreichste Gewässer der Erde. Viele Besucher kommen zum Toten Meer, die sich Heilung oder Linderung bei Hauterkrankungen erhoffen. Ein Kuraufenthalt am Toten Meer ist aber kein reines Vergnügen. Denn die vielfach verordneten Sonnenkuren sind bei den hohen Temperaturen für die meisten Kranken kein Zuckerschlecken. Es gibt nur wenig Unterhaltungsangebote und kaum etwas für junge Leute. Ältere Besucher, die Ruhe, Erholung und Gesundheit suchen, sind aber in den Ferienorten am Toten Meer gut aufgehoben.
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