Nizza-Sehenswürdigkeiten reichen von Kirchen bis Museen
Nicht nur die Sonne und das Meer locken jedes Jahr viele Urlauber nach Nizza. Ebenso die historischen Bauwerke nehmen sich viele zum Anlass einer Reise in die traditionelle Hafenstatdt.
Bei einer Reise in den Süden interessieren sich Urlauber vor allem für die alten Stadtkerne der verschiedensten Städte. Auch die Altstadt von Nizza beherbergt viel historisches Gut. Gelegen hinter dem Hafenviertel, bietet die Altstadt verwinkelte Gassen und gut erhaltene Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Ebenfalls in der Altstadt von Nizza gelegen ist ein barocker Palast aus dem 17. Jahrhundert, der ursprünglich das Wohnhaus einer wohlsituierten Kaufmannsfamilie war. In späteren Jahren wurde dieses Objekt von einem Orden übernommen und beherbergt heute eine Sammlung, die die Geschichte und das Wirken des Ordens beschreibt. Seit der Restauration im Jahre 1946 gilt der Palast mit der farbenfroh dekorierten Fassade als historisches Monument. Neben der Ausstellung sind dort außerdem Möbel aus dem 12. und 13. Jahrhundert, flämische Wandteppiche, eine nachgebildete Apotheke aus dem 18. Jahrhundert und ein Souvenirladen zu finden. Die Apotheke befindet sich im Erdgeschoss und beherbergt außerdem eine Privatsammlung alter Musikinstrumente. Der Eintritt in den Palast ist frei. Ein weiterer Anlaufpunkt vieler Einheimischer und Urlauber ist die Promenade, die im 19. Jahrhundert von englischen Bewohnern angelegt wurde. Die Promenade erstreckt sich von einer berühmten Sehenswürdigkeit bis zum Flughafen von Nizza, der rund sechs Kilometer entfernt liegt. Für einen Spaziergang vom einen bis zum anderen Ende der Promenade benötigt man etwa drei Stunden.
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Wer die gesamte Stadt einmal aus der Vogelperspektive betrachten möchte, für den lohnt sich der Aufstieg zum Schlossberg von Nizza. Über eine steile Treppe gelangt man auf den Schlossberg, auf dem man aber vergeblich eine Burg oder ein Schloss sucht. Seit fast 300 Jahren befindet sich dort keine Burg mehr. Lediglich übrig geblieben sind einige Säulen und Skulpturen sowie die Grundmauern der ehemaligen Burg. Neben prunkvollen Palästen sind in Nizza zahlreiche Museen beheimatet. Es beherbergt Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Der Eintritt zu vielen dieser Museen ist frei.
Wer sich wundert, dass mitten in Nizza fünf farbenfroh gekachelte Zwiebeltürme in den Himmel ragen, der betrachtet die größte russische Kirche außerhalb von Russland. Die Kathedrale liegt westlich des Bahnhofs an einer Straße, deren Name an die Erbauer der Kathedrale erinnert. Die russisch-orthodoxe Kirche wurde von einem russischen Zaren bezahlt und im Jahre 1912 vollendet; nur fünf Jahre später wurde der Zar gestürzt. Die Kathedrale ist täglich außer am Sonntagmorgen zur Besichtigung geöffnet.
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