LKW Maut: berechnen, wie teuer es werden könnte
Wer eine Maut berechnen will, muss verschiedene Faktoren berücksichtigen. Dabei gilt eine Maut zurzeit nur für schwere Nutzfahrzeuge und noch nicht für andere Fahrzeuge wie PKW oder leichte Nutzfahrzeuge.
Eine Maut auf deutschen Straßen gibt es seit dem 01. Januar 2005 für schwere Nutzfahrzeuge. Erhoben wird die Maut auf Autobahnen und einigen stark befahrenen Landstraßen. Die Höhe der zu zahlenden Maut richtet sich dabei nach 3 Faktoren: der zurückgelegten Strecke auf einer mautpflichtigen Straße, der Anzahl der Achsen eines Fahrzeugs bzw. Fahrzeugs und Anhängers sowie der Emissionsklasse des Fahrzeugs. Um eine Maut berechnen zu können, muss man somit alle diese Faktoren entsprechend berücksichtigen, allerdings ist die Erfassung und Abrechnung für in Deutschland zugelassene LKW mit entsprechenden Erfassungsgeräten automatisiert.
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Immer wieder diskutiert wird in Deutschland auch die Einführung einer Maut für PKW und leichte Nutzfahrzeuge, aber diese Idee hat sich bislang noch nicht durchsetzen können. Da durch eine solche Maut die ohnehin schon hohe finanzielle Belastung für Verkehrsteilnehmer noch weiter steigen würde, müsste an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden. Da die Gelder aus einer Maut aber zweckgebunden für den Ausbau bzw. den Erhalt des Straßennetzes dienen sollen, würde ein finanzieller Ausgleich wieder an anderer Stelle Löcher in die öffentlichen Haushalte reißen. Allerdings könnte es passieren, dass trotz aller Gegenargumente eine Maut eingeführt wird, da die Europäische Union an entsprechenden Plänen arbeitet. Spätestens dann wird es interessant, auch selber die Maut berechnen zu können und zu wissen, was eine Fahrt zusätzlich kosten wird.
Für Spediteure war die Einführung der Maut in Deutschland mit großen Problemen verbunden, da die zusätzlich entstandenen Kosten in den wenigsten Fällen an die Kunden weitergegeben werden konnten. Trotzdem hat sich die Zahl der schweren Nutzfahrzeuge bzw. die von diesen gefahrenen Kilometern nicht reduziert. Die Hoffnung, dass sich ein merkbarer Anteil des Verkehrs von der Straße auf die Schiene verlagern würde, hat sich nicht erfüllt. Die Zahl der von schweren Nutzfahrzeugen gefahrenen Kilometer hat sich weiter erhöht, und andere Lösungen oder Alternativen sind zurzeit nicht in Sicht oder haben sich, wie die Supertrucks, noch nicht durchsetzen können.
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