Kubanische Küche - die Fusion vieler Traditionen
Die kubanische Küche vereint kulinarische Köstlichkeiten aus vielen verschiedenen Kulturen. Besonders die spanische und afrikanische Kochkunst findet sich hier wieder. Aber auch die Karibik hat ihren Einfluss.
Die Vielfalt der kubanischen Küche hat unter anderem ihren Ursprung in der bewegten Geschichte des Landes. Im 16. Jahrhundert wurde der Inselstaat von den Spaniern erobert, die dort einige Jahrhunderte blieben und europäische Güter mitbrachten. Die Kultur der indigenen Völker, die ursprünglich auf Kuba lebten, wurde weitestgehend ausgerottet und der europäische Einfluss fasste überall Fuß. So auch in der Küche Kubas. Einige Jahrhunderte später kauften die herrschenden Spanier große Mengen an Sklaven aus Afrika ein, um billige Arbeitskräfte zur Verfügung zu haben. 30 Jahre lang kämpften die Kubaner and andere Unterdrückte für ihre Unabhängigkeit, die sie schließlich erhalten sollten. Von nun an brachten auch die afrikanischen Mitbürger ihre Rezepte in die kubanische Küche ein.
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Auch weiterhin ist die Geschichte Kubas sehr bewegt und von einem unerschütterlichen Kampfgeist der Kubaner geprägt. Auch in späteren Jahrhunderten, als sie unter einer Diktatur standen, kämpften sie wieder erfolgreich für den Sturz der Regierung und den Neuanfang im Sozialismus. Mit der weltbekannten Alphabetisierungskampagne schaffte es Kuba, seine Analphabetenquote drastisch zu senken und so einem großen Prozentsatz eine gute Bildung zu ermöglichen. Schon damals war die kubanische Küche sehr reichhaltig an Nährstoffen und Energie. Durch die vielen verschiedenen kulturellen Einflüsse ist sie bis heute sehr abwechslungsreich und exotisch geblieben.
Besonders afrikanische Gewürze spielen eine große Rolle in der kubanischen Küche. Sie verleihen ihr die unter Kubanern so beliebte Schärfe und sind sehr gesund. Da scharfes Essen die Schleimhäute reinigt, ist es zum Beispiel vorbeugend gegen Erkältung sehr gut geeignet. In Kuba isst man viel Fleisch mit üppigen Beilagentellern, die meist aus verschiedenem Gemüse oder Getreideprodukten bestehen. Besonders beliebt sind große Eintöpfe, in denen man auch Reste der Vortage verarbeiten kann. Eine sehr karibische Süßspeise ist der Kokos-Flan, der mit viel Karamell und Kokosflocken zubereitet wird, und wie ein kleines Törtchen aussieht. Mit Vanillesoße schmeckt er auch auf Kuba am besten.
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