Wie kann man sicher und günstig Sperrgut versenden?
Sperrige Gegenstände, Fahrräder oder gar Motorroller werden inzwischen wie selbstverständlich versandt. War dies bei den meisten Postdienstleistern noch vor kurzem sehr teuer, ist der Markt nun heiß umkämpft.
Am meisten vom Boom der Internetnetauktionen profitieren wohl die Versandunternehmen. Beklagten sich die Postdienstleister noch vor zehn Jahren über rückläufige Versandzahlen, ist der Transport von Gütern inzwischen ein stabiler Wachstumsmarkt. Dennoch sind viele Details zu beachten, wenn es um den Versand vor allem von Sperr- und Sondergut geht. Während für Pakete bis zur Größe eines Fernsehkartons und bis zum Gewicht von einem Zentner meist Einheitspreise gelten, kommen Sondergüter oftmals auch nur zum Sondertarif auf die Ladefläche.
Möchte man Sperrgut verschicken, lohnt sich der Preisvergleich im Internet. Zwar bieten inzwischen fast alle großen Paketversender auch Sperrguttransport an, meist jedoch zu sehr saftigen Preisen. Grundsätzlich werden Röhren - also auch Röhrenfernseher und Monitore aller Art - von den meisten Anbietern nicht transportiert. Gleiches gilt für Sperrgut, welches nicht von zwei Personen getragen werden oder mit einem Hubwagen bewegt werden kann. Für diese Fälle sollte eine Möbelspedition als Konkurrenzanbieter hinzugezogen werden. Das gilt auch bei der Versendung von Bildern, Rollen und Malereien. Hier können die Paketdienste zwar günstig sein - in den seltensten Fällen ist der Transport aber schonend genug für die Kunstgegenstände. Anders sieht es bei Sportgeräten aus. Für sie gibt es vor allem in der Winter- und Wassersportsaison Sonderangebote. So können vor allem Fahrräder, Surfbretter und auch Ski- und Golfausrüstungen zu sehr günstigen Preisen verschickt werden.
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Motorroller und Mopeds sind inzwischen zu einer gesonderten Kategorie aufgestiegen und können bei mehreren Anbietern bereits ab 80 Euro bundesweit versandt werden. Jedoch müssen Lampen abgeklebt und der Kraftstoff abgelassen werden. Für größere Maschinen ist wiederum eine Spedition zu beauftragen.
Sperrgut, das sich in große Kisten einhüllen lässt, die stapelbar sind, reist billiger. Das gilt zusätzlich auch für zum Versender eingeliefertes Versandgut. Die Abholung an der Tür oder gar in den eigenen vier Wänden schlägt mit Extrakosten von meist 10 bis 25 Prozent zu Buche. Die genauen Preise lassen sich mit wenigen Klicks auf den Anbieterwebseiten erfahren.
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