Stromkabel verlegen ist schwierig, aber auch notwendig
Wenn man renoviert, neu einzieht oder ein neues Elektrogerät an einem ungewohnten Ort installieren möchte, muss man meistens die Stromanschlüsse im Haushalt neu verlegen. Das kann oft sehr schwierig sein.
Bei umfassenden Renovierungsarbeiten wie Tapezieren oder Putz-Auftragen werden meistens alte Kabelschächte in der Wand freigelegt. Diese Stromleitungen können später wieder verdeckt werden, aber man kann die Gelegenheit auch nutzen, um den Stromlaufplan für den Haushalt völlig neu und besser zu koordinieren. Neue Kabel sind meistens schnell verlegt, aber man muss einige Dinge beachten, bevor man sein Projekt in die Tat umsetzen kann. Wenn man keine Ahnung von Kabelverlegung oder Elektrik allgemein hat, dann sollte man besser einen professionellen Handwerker die Arbeiten erledigen lassen. Meistens kann man aber auch selber viel bewirken.
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Wenn die Kabelverlegung selbst gemacht wird, dann muss man auch auf die Qualität der Verlegung achten. Kabel sind normalerweise unter Tapeten und Putz eingelassen und hängen nicht vor der Wand. Oft wird aber, gerade wenn man eine neue Lampe installiert, eine sogenannte "Affenschaukel" eingerichtet, wo das Stromkabel frei an der Decke von der Wand bis zur Lampe hängt. Diese Form der Kabelverlegung lässt sich zwar einfach bewerkstelligen, sieht aber oft nicht gut aus. Wenn man seine Kabel in der Wand verlegt, dann muss man auch auf die Verdeckung der Kabelschächte achten. Das erfordert meistens besonderes handwerkliches Geschick, da man sowohl tapezieren als auch Putzmasse auftragen muss. Für die meisten Heimwerker sollte dies aber kein Problem darstellen. Es gibt darüber hinaus noch verschiedene Regeln, wie die Kabel zu verlegen sind. So müssen die Kabelschächte immer senkrecht oder waagerecht von der Stromquelle zum Bauteil geführt werden. Dabei sollte man trotzdem den kürzesten Weg wählen. Man darf aber niemals den Kabelschacht quer durch die Wand legen, da somit ein erhöhtes Gefahrenpotenzial bei weiteren Heimarbeiten an der Wand entstünde.
Man muss alle Kabelwege vorher planen und genau aufzeichnen. Schnell bohrt man ein Loch in die Wand und stößt auf eine Stromleitung. Nicht nur, dass diese Leitung meist anschließend neu verlegt werden muss, es kann auch zu einem Körperschluss über den Handwerker kommen und dieser kann schwer verletzt werden. Deshalb ist ein Plan auch nach den Verlegungsarbeiten sehr wichtig. Die Sicherheit des Heimwerkers spielt eine entscheidende Rolle bei der Kabelverlegung im Haushalt. Insbesondere wenn es sich um Stromkabel handelt, auf denen ein hohes Potenzial liegt. Diese sind unbedingt im nicht-angeschlossenen Zustand zu verlegen, da es sonst zu schweren Verletzungen des Handwerkers kommen kann. Zur Überprüfung der Kabel kann man ein Multimeter oder ein ähnliches Messgerät verwenden. Wenn man aber die Kabel erst verlegt und anschließend an den Stromkreis koppelt, ist man in der Regel auf der sicheren Seite. Trotzdem sollte man im Zweifelsfall einen Experten zurate ziehen, da die im Haushalt üblichen Spannungspotenziale tödlich sein können. Die Beschäftigung eines Elektrikers ist zwar meistens sehr kostspielig, aber man sollte auch kein vermeidbares Risiko eingehen.
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