Schlafzimmer renovieren ist meistens recht aufwändig

Jeder Raum einer Wohnung benötigt in bestimmten Abständen frische Farbe an den Wänden – und zwar abhängig vom Verschmutzungsgrad des Zimmers. Daher muss man im Allgemeinen nicht allzu häufig sein Schlafzimmer renovieren.


Die Küche mit ihren durch Kochdünste und Essensspritzer verzierten Wänden, aber auch Durchgangsflure, Kinderzimmer und – vor allem bei Familien mit kleineren Kindern – auch das Wohnzimmer sind zwangsläufig recht häufig Ziel von Maleraktionen. Die Intervalle beim Schlafzimmer-Renovieren sind da meistens weitaus größer, da die für diesen Raum typischen Tätigkeiten selten die Wände in Mitleidenschaft ziehen.

Ist es dann schließlich doch so weit, dass man das Schlafzimmer renovieren muss, steht oft ein größerer Aus- und Einräumakt bevor. Denn in vielen Wohnungen stehen in diesem Zimmer die größten Schränke und es wird hier noch irgendwie verstaut, was in der übrigen Wohnung keinen Platz mehr gefunden hat. Daher heißt es zunächst: Alle Kleidungsstücke, Bettwäsche, Handtücher und sonstigen Schrankinhalt in einem anderen Zimmer unterbringen, damit die Schränke von der Wand abgerückt werden können. Das Ausräumen ist besonders dann unerlässlich, wenn im Schlafzimmer Laminat verlegt wurde, denn wer hier einen schweren Kleiderschrank einfach nur vorzieht, statt ihn anzuheben, der fügt dem Boden unter Umständen erhebliche Kratzer zu.

Stehen alle Möbelstücke dann weit genug von der Wand weg in der Mitte des Raumes oder in einem Nebenraum, erlebt der Renovierende des Öfteren eine böse Überraschung: Gerade hinter den großen Rückwänden der Schlafzimmerschränke bilden sich nämlich bei nicht ganz trockenen Wänden gern Stockflecken. Begünstigt durch die hier mangelnde Luftzirkulation und die häufig im Schlafzimmer recht niedrigen Temperaturen, die das Durchtrocknen der Wände erschweren, findet der Schimmel optimale Bedingungen. Bei derartigen Wandproblemen, die zudem starke gesundheitsschädliche Auswirkungen haben, ist eine sofortige, fachmännische Trockenlegung unabdingbar.

Benötigen die Wände keinen Spezialisten, sondern einfach nur neue Farbe, kann nach dem Abdecken des Bodens und eventuell im Raum verbliebener Möbel mit dem Streichen begonnen werden. Im Schlafzimmer sollte man dabei möglichst qualitativ hochwertige Farbe verwenden, die fast keine Ausdünstungen abgibt. So erwacht man am nächsten Morgen im frisch renovierten Zimmer mit guter Laune und nicht mit Kopfschmerzen.