Kältebrücke Kellerdecke: Dämmung schafft Abhilfe
Ein eigener Keller im Haus hat viele Vorteile und schafft Stauraum. Da diese Räume häufig nicht geheizt werden, entsteht schnell eine Kältebrücke über die Kellerdecke. Dämmung der Decke kann diese Probleme beseitigen.
Gerne werden Teile des Kellers auch als Werkstatt, Party- oder Fitnessraum genutzt. In den meisten Fällen ist das Untergeschoss allerdings nur zeitweise benutzt und damit auch nur temporär, wenn überhaupt, geheizt. Für die darüber liegenden Zimmer im Erdgeschoss bedeutet dies in der Regel eine Kältezone im Fußbodenbereich, die trotz angenehmer Raumtemperatur schnell unangenehm werden kann und den Wohnkomfort beeinträchtigt. Die so genannte „Fußkälte“ entsteht dann, wenn der Fußboden deutlich kühler als die Raumluft ist. Dies ist besonders in Häusern aus den Baujahren von 1960 bis 1970 der Fall, in denen die Kellerdecken massiv und ungedämmt aufgebracht wurden. Diese Form des Deckenaufbaus ist nach heutigen Standards nicht mehr geeignet und bringt Hausbesitzern neben der Fußkälte unnötig hohe Wärmeverluste und damit hohe Heizkosten.
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Abhilfe schafft hier eine Wärmeisolierung der Kellerdecke. Dämmung kann die Heizkosten durchaus um fünf bis zehn Prozent verringern. Will man die Arbeiten selbst durchführen, sollten vorab einige Details geklärt werden. Ausschlaggebend für die Dicke der Dämmschicht ist zum Beispiel der Abstand der oberen Tür- und Fensterrahmen zur Decke. Des Weiteren muss geprüft werden, ob Leitungen und Anschlüsse unter der Kellerdecke verlaufen, für die gesonderte Montagelösungen gefunden werden müssen, damit die Dämmhülle vollständig geschlossen ist. Nur dadurch lässt sich eine optimale Wirkung gewährleisten. Handelt es sich um einen Altbau mit unregelmäßigen oder gar bogenförmigen Kellerdecken, können die üblichen Dämmplatten nicht verarbeitet werden. Hier ist eine Unterkonstruktion erforderlich. In dem so entstandenen Zwischenraum können Zelluloseflocken eingeblasen werden. Wichtig ist bei dieser Lösung das sorgfältige Abdichten von Randabschlüssen, damit über diese Brücken nicht doch kalte Luft zwischen Dämmung und Decke gelangt.
Eine besondere Kältezone im Haus ist also oft die Kellerdecke. Dämmung wird in diesem Bereich im Zuge der aktuellen Richtlinien und einer stetigen Steigerung der Heizkosten immer wichtiger. Wer hier investiert, spürt den Unterschied spätestens in der nächsten Heizkostenabrechnung.
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