In Badezimmer und Küche alte Silikonfugen erneuern
Nach vielen Jahren starker Beanspruchung kann selbst das dauerhafte Material Silikon im wahrsten Sinne des Wortes alt aussehen. Eine Erneuerung empfiehlt sich dann nicht nur aus ästhetischen Gründen.
Silikon wird zumeist in Feuchträumen eingesetzt, um Fugen dauerhaft abzudichten. In öffentlichen Schwimmbädern sowie in privaten Badezimmern sind Silikonfugen sehr weit verbreitet, denn das Material ist äußerst beständig und schimmelresistent. Auch in Küchen wird Silikon eingesetzt, beispielsweise zur Abdichtung rund um das Spülbecken. Die Arbeitsplatte der Küche muss zur Wand hin ebenfalls eine Silikonfuge besitzen, damit keine Flüssigkeit hinter die Einbauschränke laufen kann. Das alternativ verwendete Fugenmaterial Acryl sollte auf Räume beschränkt werden, die nicht von besonderer Feuchtigkeitseinwirkung betroffen sind. Acryl ist empfindlicher gegen Wasser und neigt eher zum Schimmeln. Es spricht also nichts gegen Acrylabspritzungen entlang der Fußodenleisten im Wohnzimmer, ganz im Gegenteil: Das Material Acryl hat gegenüber Silikon den Vorteil, das es überstreichbar ist und somit dem Wandton exakt angeglichen werden kann. Silikon muss immer im Voraus farblich passend gewählt werden, denn auf seiner Oberfläche haftet keine Farbe.
- parkavenue: Feste Pflasterfuge: praktisch und...
- Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende Inhalte zu diesem Artikel vor.
Silikon bietet, wenn es professionell angewendet wurde, vor allem eines: Schutz gegen das Eindringen von Wasser in Fugen, Rillen und Risse. Damit wird verhindert, dass bestimmte versteckte Bereich ständig feucht sind und sich dort ungehindert Pilzbefall ausbreiten kann. Silikon besitzt zwar eine lange Haltbarkeit, doch nach vielen Jahren kann das Material durchaus ermüden. Darum ist es sinnvoll, vor allem in älteren Häusern die Silikonabdichtungen genau zu überprüfen und über eine eventuelle Erneuerung nachzudenken. Wenn das Silikon nicht mehr richtig auf dem Untergrund haftet, sich an den Rändern nach oben wellt oder durch mechanische Einwirkung Fehlstellen aufweist, sollte es ausgetauscht werden. Es erfüllt dann nicht mehr seinen vorgesehenen Zweck und sieht auch nicht mehr gut aus.
Der erste Schritt zur Fugenerneuerung sollte immer das vollständige Entfernen des alten Materials sein, dadurch wird eine bessere Untergrundhaftung des neu aufgetragenen Silikons gewährleistet. Als Werkzeug dient dabei ein Spachel oder ein Kittmesser, eventuell auch ein Skalpell oder ein scharfes Messer. Der Untergrund muss anschließend sorgfältig gereinigt und vor allem entfettet werden: Mit Aceton und einem sauberen Lappen sind eventuelle Fettreste gründlich entfernbar. Das Auftragen des neuen Silikons erfolgt mit der Spritzpistole. Die Düse der Silikonkartusche wird zuerst mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten, dann kann das Material vorsichtig aus der Tube gedrückt werden. Der geübte Handwerker führt die schräge Düse an den zu schließenden Fugen entlang, während das Silikon gleichmäßig ausläuft.
Das Glätten der Silikonfugen erfolgt am besten mit einem abgerundeten Holzstäbchen, wie es häufig bei Stieleis zu finden ist. Das noch feuchte Material muss zügig bearbeitet werden, damit es sich ordentlich andrücken lässt. Auch die Finger sind für diese Arbeit geeignet, allerdings ist dies nicht für jeden angenehm. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass keine neuen Fehlstellen entstehen.
- Hilfestellung durch eine Hühnerstall...
- Bodenfliesen streichen muss nicht...
- Wer Ackerland kaufen will, sollte...
- Holzbank: Bauanleitung für gemütliche...
- Eine Vogelhaus Bauanleitung zum...
- Bett Bauanleitung - besser schlafen...
- Wäschespinne Test - Was ist beim...
- Richtige Maßnahmen, wenn im Keller...
- Malibu Möbel: Kalifornien im eigenen...
- Deckenpaneele verlegen ist einfach...
