Feuchtigkeit im Haus kann schlimme Folgen haben
Wenn sich zu viel Feuchtigkeit im Haus befindet, kann dies zu großen gesundheitlichen Schäden führen. Auch der Putz und das Mauerwerk leiden extrem unter der Nässe. Hohe Sanierungskosten können folgen.
Wenn sich Feuchtigkeit im Haus befindet, so ist das in der Regel kein gutes Zeichen. Wird nicht schnell etwas unternommen, so bilden sich innerhalb kürzester Zeit gesundheitsschädliche Schimmelpilze. Durch die Schimmelpilze können enorme Gesundheitsprobleme auftreten, wie zum Beispiel Allergien oder auch Atembeschwerden. Auch der Mauerstein sowie der Putz vertragen kein erhöhtes Aufkommen von Feuchtigkeit. Ist die Nässe extrem ausprägt, so können Risse im Mauerwerk entstehen. Diese zu sanieren, ist mit viel Arbeitsaufwand und hohen Sanierungskosten verbunden. In einigen Fällen sind die Kosten sogar so hoch, dass sie in den finanziellen Ruin führen.
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Feuchtigkeit im Haus kann unterschiedliche Ursachen haben. Vor vierzig Jahren war es noch gang und gäbe, dass die Umfassungsmauern von außen mit einer schwarzen Bitumbeschichtung versehen wurden. Heutzutage weiß man, dass dieser Schwarzanstrich kein ausreichender Schutz vor Nässe ist, denn hierfür ist er viel zu dünn und empfindlich. Zudem setzt auch der enorme Druck der Erde dem Dichtungsbelag zu. Doch Feuchtigkeit in Innenräumen kann auch andere Gründe haben, wie zum Beispiel Wasserrohrbrüche, Hochwasser oder auch defekte Waschmaschinen. Kann das Wasser aufgrund der großen Mengen nicht verdunsten, so nistet es sich über die Poren im Mauerwerk in den Wänden und Fußböden ein.
Wenn man Feuchtigkeit im Haus entdeckt, so sollte man erst einmal einen Fachmann zurate ziehen. Dieser macht sich ein Bild vom Ort des Geschehens und stellt fest, ob es sich hierbei um einen Schaden an den Grundmauern handelt oder eventuell nur um eine vorübergehende Nässe. Handelt es sich beispielsweise um eine Feuchtigkeit aufgrund eines Wasserrohrbruchs, so reicht in der Regel der Einsatz eines Kondenstrocknungsverfahrens aus. Bei diesem Trocknungsverfahren werden kleine Löcher an den Randfugen und im Fußboden geschaffen. Hierüber wird mithilfe eines Überdruckaggregats und Schläuchen erwärmte und trockene Luft in den Fußboden geblasen. Der erzeugte Luftstrom erreicht alle Hohlräume und auch Winkel unter dem Estrich. Die aufgenommene Feuchtigkeit wird in den Raum zurücktransportiert und dort von dem Kondenstrockner aufgesaugt.
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