Feste Pflasterfuge: praktisch und schnell verfugen
Feste Pflasterfuge ermöglicht ein schnelles Verabeiten und gewährleistet eine widerstandsfähige Pflasterfläche. Der Mörtel eignet sich für verschiedene Gesteinsarten und Beton im Außenbereich.
Unter „Feste Pflasterfuge“ versteht man einen gebrauchsfertig gemischten Mörtel zum Verfugen von Betonstein- und Naturpflasterflächen, Platten und Klinker. Die Masse besteht aus Quarzsand mit wasserdurchlässiger Körnung und kann ein Jahr lang gelagert werden, vorausgesetzt, sie liegt frostfrei und trocken. Der ausgehärtete Mörtel verhindert, dass sich Unkraut festsetzt oder durchwächst, ist frostbeständig und kann mit dem Hochdruckreiniger problemlos behandelt werden. Der Pflasterfugenmörtel lässt sich vielfältig einsetzen; er eignet sich sogar für Fußgängerzonen und Straßen.
Feste Pflasterfuge ist einfach anzwuenden. Die Aushärtungszeit richtet sich nach der Temperatur und danach, ob und wie viel Wasser bei der Verarbeitung ins Spiel kommt. Arbeitet man ohne Wasser, ist die Fläche bereits nach etwa sechs Stunden begehbar und nach drei Tagen voll belastbar. Wenn die zu verfugende Fläche vorher eingeschlämmt oder vorgenässt wurde, beträgt die Aushärtungszeit bis zu achtundvierzig Stunden. Je höher die Temperatur, desto schneller härtet die Masse aus. Während des Aushärtungsprozesses sollte man die entsprechende Fläche vor Regen oder sonstigem Niederschlag schützen, zum Beispiel, indem man sie mit einer Folie abdeckt. Ein Lüftungsabstand von zehn Zentimetern ist hier jedoch notwenig.
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Zu beachten ist, welches Material für welche Belastung die Pflasterfläche als Basis benötigt. Wird sie von Fußgängern belastet, so genügt es, wenn sich unter den Platten- bzw. Pflasterbelägen ein Sand- oder Splittbett befindet. Bei der gelegentlichen Belastung durch Fahrzeuge muss der Belag stabil im Mörtelbett verankert sein. Hierzu gibt es Vorschriften, Richtlinien und Merkblätter, wie zum Beispiel das "Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflaster- und Plattenbelägen".
In einigen Fällen sollte man eine Musterfläche anlegen, bevor man feste Pflasterfuge verwendet. Das enthaltene Bindemittel kann Verfärbungen hervorrufen, besonders bei hellen und offenporigen Gesteinsarten. Es wird empfohlen, beim Verarbeiten des Fugenmörtels Schutzkleidung zu tragen. Werkzeuge und sonstige Arbeitsgeräte können, auch nach dem Aushärten, mit einfachen Mitteln gereinigt werden.
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