Selbstgemachte Seifen – eine originelle Geschenkidee

Selbstgemachte Seifen eignen sich als ideale Geschenkidee für jeden Anlass. Dabei handelt es sich um ein nicht alltägliches Hobby, bei dem sich mit grenzenloser Fantasie und vielen Farben und Duftstoffen spielen lässt.

 

Der Seifenhersteller, auch als Seifensieder bekannt, ist ein Handwerksberuf aus dem Mittelalter, wo bereits Seifen aus Ölen, Fetten sowie Soda hergestellt wurden. Selbstgemachte Seifen herzustellen, kann eine Menge Spaß und Freude bedeuten. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe lässt sich individuell festlegen, da man hinsichtlich Duftkomponente, Farbe oder Konsistenz des benötigten Öls die freie Auswahl hat. Zur Seifenherstellung lassen sich sowohl Pflanzenfette als auch tierische Fette verwenden. Letztere ergeben vor allem eine gute Schäumung.

Um selbstgemachte Seifen zu produzieren, ist eine Zeitdauer von etwa einer Stunde einzuplanen, wobei der größte zeitliche Aufwand im Umrühren der Masse besteht. Eine einfache Rezeptur besteht aus Fett, Öl, reiner Natronlauge sowie Duft- und Farbstoffen. Als Utensilien für die Herstellung der Seife werden u. a. ein Kochtopf, ein Umrührstab, ein Holzbrett, eine Ausstechform, Filterpapier sowie eine Schutzbrille und Handschuhe benötigt.

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In einem großen Topf werden das Öl und das Fett langsam erhitzt. Sobald eine Schmelzung eingetreten ist, muss der Kochtopf etwas abgekühlt werden. Zur eigentlichen Verseifung wird ein bestimmtes Quantum an reiner Natronlauge benötigt. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass nicht zu viel davon verwendet wird. Die Seife könnte dadurch eine ätzende Wirkung erzielen, was für die Haut äußerst ungesund wäre. Bei etwa 60 Grad Celsius wird die Natronlauge dem Öl- und Fettgemisch hinzugegeben. Mit dem Umrührstab wird die Masse so lange gerührt, bis ein dicker, fester Brei entsteht, der schließlich in die Ausstechform gegeben wird. Während des Umrührens werden zudem die Duft- und Farbstoffe hinzugegeben.

Die Form wird nun mit dem Filterpapier abgedeckt, damit eine gewisse Eigenwärme erhalten bleibt. Nach wenigen Tagen wird der steif gewordene Seifenblock entnommen und mit einem scharfen Messer vorsichtig zugeschnitten. Die Seifen sollten anschließend noch eine Zeit lang trocken und kühl gelagert werden. In dieser Zeit wird auch der Säurewert der Natronlauge abgebaut. Selbstgemachte Seifen sind ein reines Naturprodukt, da keine chemischen Substanzen darin enthalten sind.

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