Mit einer Windpark-Beteiligung der Umwelt helfen

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch, doch ohne das nötige Kapital kann die Forschung nicht vorangehen. Mit einer Beteiligung kann man der Umwelt helfen und dabei auch Geld verdienen.


Mit Windrädern kann auf umweltfreundliche Weise Strom erzeugt werden. Daher werden Windparkanlagen zurzeit auch staatlich gefördert. Dennoch brauchen die Betreiber private Geldgeber, damit die Anlagen gebaut und die Technik weiter erforscht werden kann. Mit einer Beteiligung an einer Windkraftanlage gibt man einen Geldbetrag an einen der Betreiber, um diesem den Bau eines neuen Windrades zu ermöglichen. Im Gegenzug erhält man einen Teil des Gewinnes dieser Windkraftanlage. Da der Strom aus Windkraft zur Zeit noch staatlich gefördert wird, ist die wirtschaftliche Rentabilität der Anlagen garantiert.

Man kann also ohne Risiko sein Geld gewinnbringend anlegen und dabei auch etwas Gutes für die Umwelt tun. Die Windräder sind für die Umwelt ein großer Gewinn, da sie ohne Abgase oder giftige Abfallstoffe Strom produzieren können. Auch die Produktion der Windräder benötigt nicht sehr viel Energie. Die Materialien müssen nur auf ihre Stabilität geprüft werden. Anders als bei Solarzellen ist es nicht notwendig, mit gefährlichen Elementen zu arbeiten, die nach ihrer Nutzung eine Gefahr für die Umwelt darstellen. Auch muss nicht, wie bei der Wasserkraft, in die Landschaft eingegriffen werden. Zwar sind die Windräder in der Landschaft weithin sichtbar, jedoch ist dies allein eine optische Einschränkung, während für die Wasserkraft Flüsse gestaut werden müssen. Hierdurch gehen wertvolle Uferlandschaften verloren und zusätzlich muss ein Weg gefunden werden, damit Fische und andere Wassertiere wie gewohnt im Fluss wandern können.

Einen kleinen Nachteil haben auch die Windräder. Da die sehr langen Propellerflügel an ihren Spitzen sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen, können Vögel diese nur schlecht als Gefahr erkennen. Da die Beleuchtung der Windräder, die für Flugzeuge notwendig ist, viele Insekten anlockt, bewegen sich gerade nachts sehr viele Vögel und Fledermäuse in der Gefahrenzone. Einige werden von den Windrädern erschlagen. Dennoch bleibt die Windkraft die bisher beste Lösung, um unsere Zivilisation mit der notwendigen Energie zu versorgen; mit Anlagen, die auf dem Ozean liegen, sogar rund um die Uhr.