Meeressäuger sind im Wasser lebende Säugetiere
Eigentlich sind Säugetiere nicht in der Lage, im Wasser zu leben, da sie Sauerstoff zum Atmen benötigen und im Wasser nicht atmen können. Im Wasser lebende Säugetiere haben sich an das Leben im Wasser angepasst.
Als Meeressäuger bezeichnet man Säugetiere, die im Wasser leben und sich dem Leben beispielsweise im Meer angepasst haben, obwohl sie Sauerstoff zum Atmen benötigen und auch keine Kiemen haben. Sie sind so angepasst, dass sie lange tauchen können. Zum Atmen müssen sie aber immer wieder an die Wasseroberfläche auftauchen. Sie sind nicht mehr an Land lebensfähig. Ihr Atmungssystem ist im Gegensatz zu an Land lebenden Säugetieren an das Leben im Wasser angepasst. So können Wale bis zu einer Stunde und länger die Luft anhalten und so viele Tausend Meter tief tauchen. Außerdem ist auch der Rest ihres Körpers dem Leben im Wasser angepasst. Sie haben keine Extremitäten, mit denen sie laufen können und sie haben eine besonders dicke Haut, die sie auch in den Tiefen des Ozeans vor Kälte und dem dort herrschenden Druck schützt. Sie entwickeln eine regelrechte Fettschicht.
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Im Wasser lebende Säugetiere können sich in dem für sie natürlichen Element Wasser fortbewegen. Dennoch sind sie immer darauf angewiesen, dass sie zum Atmen auch schnell zur Wasseroberfläche auftauchen können. Die meisten Meeressäuger gebären lebend und säugen ihren Nachwuchs mit Milch. Auch Robben gehören zu den Meeressäugern. Sie gehen allerdings hin und wieder zurück an Land, um sich zu paaren und ihren Nachwuchs aufzuziehen.
Neben der veränderten Atmung müssen im Wasser lebende Säugetiere auch einen Schutz gegen das Salz im Meerwasser aufbauen. Dementsprechend sind ihre Nieren im Laufe der Evolution dahin gehend angepasst und sie sind so in der Lage, das salzige Wasser zu filtern. Die Ursache für die Verlagerung des Lebensraumes vom Land ins Wasser kann der hohe Konkurrenzdruck an Land gewesen sein. Einige Lebewesen haben evolutionsbedingt im Meer größere Freiheiten und weniger Konkurrenz bei der Nahrungsaufnahme als an Land. Bevor die Säugetiere ihren Weg ins Wasser gefunden haben, haben sich sogenannte Übergangsarten und Zwischenstufen gebildet. Anfänglich haben sich im Laufe der Evolution bei einigen Tieren Schwimmhäute gebildet und dann hat sich nach und nach der Körper immer mehr verändert und sich dem Leben im Wasser angepasst.
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