Vergleich macht reich
Die Straße im Tiroler Land kringelte sich wie die Locke eines Engels, auf der sich der Maserati Gran Turismo bewegte wie die Frucht einer Liebe zwischen einem Footballspieler und einer Ballerina.
Und am Steuer dieses Schlittens, der von 405 Pferden gezogen wurde wie am goldenen Schnürchen, da saß ein Mensch wie du und ich, der seit der ersten Bekanntschaft mit den schon vom Maserati Quattroporte bekannten Paddles (eine Sechsgangautomatik gibt es auch) keine Angst mehr hatte vor Vergleichen.Die Luft in den Bergen war wie echte chinesische Seide, und auch als sie dünn und dünner wurde, nahm der Maserati jede Steigung wie ein mit allen Bergquellwassern ge waschener Gamsbock. Der Gipfel? Die Höhe? Keines von beiden. Auf einer kurzen Geraden tritt der immer vergleichsmutiger werdende Fahrer aufs Gaspedal, zärtlich wie Frühlingserwachen – und ein Blick auf die Armaturen bestätigt sein Zeitgefühl: Wie ein handgeschnitzter Liebespfeil fliegt der Maserati innerhalb von exakt 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
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Dann runter vom Gaspedal, denn an der nächsten Ecke wartet eine Kurve wie hingegossen.
Apropos Kurve, apropos hingegossen: Der atem- und fast den Verstand raubende Körper des Maserati wurde im Hause Pininfarina entworfen; und es ist ein Körper wie von einem an deren Stern, auf dem Ingenieure mit emotionaler Intelligenz leben.
Der Freiluftfanatiker im Fahrer fragt noch: Gibt’s den auch als Cabrio? Ja, 2009 soll’s so weit sein.
Wie noch schöner!
> Maserati Gran Turismo, V8-Motor, 0–100 km/h in 5,2 Sek., 405 PS, 112 000 Euro
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