1400 Kilo Speed
Als normales Fahren kann ein Ausritt mit dem Lamborghini Gallardo Superleggera wirklich nicht bezeichnet werden
Als normales Fahren kann ein Ausritt mit dem Lamborghini Gallardo Superleggera wirklich nicht bezeichnet werden.Das Aufheulen seines Zehnzylinder-Motors wird in Fachzirkeln nur derbe „Schlachtgesang“ genannt. Um den noch zu verstärken, kopierte und setzte man den Schub-Modus ein – aus dem schnellsten Auto der Welt, dem Thrust SuperSonic. Damit werden der Fahrer und seine hoffentlich entspannte Beifahrerin auf dem Weg zum Gardasee in die gelben Nadelstreifensitze gepresst. Man fragt sich, wieso gerade Gardasee: Nun, die kurvigen, engen Straßen haben sich zum geheimen Treffpunkt und zur Traumteststrecke aller Lamborghinis dieser Erde gemausert.
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Zumindest denkt das der Durchschnittsfahrer, der ganz relaxt sein weitaus geläufigeres Auto dorthin in den Urlaub lenkt und dem ein permanenter Rennstrecken-Geräuschpegel mit den dazugehörigen Brandstreifen auf der Straße begegnet.
Und damit zurück zum Geschoss des Jahres, in dem es selbst abgebrühten Lenkern und passionierten Schnellfahr-Autoliebhabern schon mal sehr schwummerig und flau wird während einer Allrad- Fahrt, bei der die Beschleunigung von null auf 100 gerade mal 3,7 Sekunden dauert.
Um es mit den Worten vom Monaco Franze zu sagen, der zu seiner Zeit aus einem älteren Lamborghini-Modell ausstieg und sich ans rasende Herz fasste: Aber schee war’s scho!
>LAMBORGHINI GALLARDO SUPERLEGGERA, V10-Motor, 530 PS, 185000 Euro
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