Viele Abiturienten wählen ein kaufmännisches Studium

Für viele Schüler und Abiturienten ist ein kaufmännisches Studium, wie zum Beispiel BWL, eine gute Möglichkeit, besonders wenn man sich ein breites Betätigungsfeld offen halten möchte.

 

Ein kaufmännisches Studium ist besonders in den ersten Semestern sehr breit gefächert. Es werden die verschiedensten, teilweise sehr unterschiedlichen Fachgebiete der kaufmännischen Lehre behandelt. Typische Fachbereiche sind unter anderem Personalmanagement, Marketing, Wirtschaftsrecht, Unternehmensführung, Steuerrecht, Rechnungswesen, Mikro- und Makroökonomie, aber auch Sprachen wie Wirtschaftsenglisch. Im Hauptstudium beziehungsweise im Masterstudium spezialisiert man sich dann üblicherweise auf zwei oder drei Fachgebiete. Als Oberbegriff für kaufmännische Studien spricht man von den Wirtschaftswissenschaften. Diese werden heute zur Gruppe der Sozialwissenschaften gerechnet, denn in diesen werden auch wirtschaftswissenschaftliche Aspekte untersucht. Typische Beispiele sind die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL) oder auch der kombinierte Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WI).

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Die Betriebswirtschaftslehre ist ein weitverbreiteter Studiengang, der sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen und Berufsakademien unterrichtet wird. Sie wird in zwei Bereiche gegliedert, in die allgemeine BWL und die spezielle BWL. Studenten dieses Studiengangs haben Vorlesungen und Seminare in Fächern wie Materialwirtschaft, Logistik, Finanzen, Controlling, Rechnungswesen, Personalführung und –Management, Unternehmenskommunikation und Marketing. Die BWL betrachtet Marktgeschehnisse und Marktgesetze aus der Perspektive einzelner Unternehmen. Es sollen nicht nur Erklärungen gefunden und Beschreibungen wiedergegeben werden, sondern konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der unternehmerischen Entscheidungsprozesse entwickelt werden.

Im Gegensatz zur BWL ist die VWL viel abstrakter. Sie ist ein kaufmännisches Studium, bei dem die grundlegenden wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge innerhalb einer Gesellschaft untersucht werden. Ihre beiden wichtigen Teilgebiete sind die Mikro- und die Makroökonomie. Während die Mikroökonomie sich mit den einzelnen wirtschaftenden Einheiten beschäftigt, werden in der Makroökonomie gesamtwirtschaftliche Prozesse betrachtet.

vwl

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