Holztechnik-Studium an einer Fachhochschule möglich

Wer sich beruflich mit dem Thema „Holz“ beschäftigen möchte, für den gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Ein Studium der Holzwirtschaft beispielsweise oder ein Fachhochschulstudium im Bereich Holztechnik.

 

Holz ist ein äußerst vielfältiger Rohstoff, der in vielen verschiedenen Bereichen zur Anwendung kommt; in der Papierherstellung ebenso wie bei der Herstellung von Baumaterialien oder Möbeln. Um den vielen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es in Deutschland deswegen einige Studiengänge, die sich auf das Thema Holz spezialisiert haben. Holzindustrie, Holzforschung und Holzhandel bilden beispielsweise die Schwerpunkte des Studiums der Holzwirtschaft, während bei einem Studium des Faches Holztechnik, das an Fachhochschulen angeboten wird, die Ausbildung von Betriebs- und Fertigungsingenieuren im Vordergrund steht. Gefragt sind Absolventen der verschiedenen Studienrichtungen unter anderem in der holzverarbeitenden Industrie, in der Möbelherstellung und im Fertighausbau, aber auch in der chemischen Holzindustrie, bei Behörden oder bei Holzwirtschaftsverbänden.

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Welche Schwerpunkte beispielsweise im Studiengang Holztechnik gesetzt werden, ist von Fachhochschule zu Fachhochschule unterschiedlich. Einige Schwerpunktthemen sind aber in jedem Ausbildungsgang verankert. Natur- und Ingenieurswissenschaften gehören dabei ebenso dazu wie bestimmte technische Grundlagen beziehungsweise Grundlagen in den Bereichen Forst- und Holzwirtschaft. Darüber hinaus spielen aber auch Vertiefungsfächer eine Rolle, unter anderem in Sachen Verfahrenstechnik, Konstruktions- und Produktionstechnik und CNC-Technik, aber auch Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaft und Ökologie. In einigen Fachhochschulen kommen weitere Spezialisierungsangebote hinzu, unter anderem in den Bereichen holzindustrielle Produktion, Möbelbau oder Forstnutzung.

Die Regelstudienzeit für ein solches Studium beträgt acht Semester, also insgesamt vier Jahre, wenn man sich für einen Diplom-Studiengang entscheidet. Für den Bachelor-Studiengang kann man weniger Zeit einplanen. Als Zugangsvoraussetzung zum Studium wird an den meisten Fachhochschulen mindestens die Fachhochschulreife verlangt, in einigen Fällen reicht auch eine bestandene fachrichtungsbezogene Eignungsprüfung. Die Berufsbezeichnung für Absolventen des entsprechenden Studienganges lautet Diplomingenieur (FH) für Holztechnik.

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