Minijob: Steuern und Beiträge für Sozialversicherungen

Bei einem Minijob handelt es sich um eine sogenannte geringfügige Beschäftigung, die sich auf Arbeitslöhne bis zu einer gewissen Grenze bezieht. Dabei gelten Besonderheiten für Steuern und weitere Abgaben.


Ein Minijob wird vor allem von Personen ausgeführt, die sich neben ihrer eigentlichen Tätigkeit noch etwas Geld dazuverdienen möchten. Die Stundenanzahl ist geringer als bei einem Vollzeitberuf, da für den Minijob eine bestimmte Höchstgrenze an Gehalt pro Monat gilt. Sollte diese einmal aus gewissen Gründen überschritten werden, ist dies ausnahmsweise möglich, wenn der maximale Jahresbetrag dadurch nicht höher ausfällt. Der Vorteil für den Arbeitnehmer besteht darin, dass er keine Einkommensteuer auf seinen Lohn zahlen muss. Darüber hinaus fallen für ihn auch keine Abgaben für die Sozialversicherungen an. Demnach entspricht das Geld, das vom Arbeitgeber überwiesen wird, auch dem vereinbarten Bruttogehalt.

Da der Arbeitnehmer auch im Minijob versichert sein muss, zahlt der Arbeitgeber die Beträge hierfür, deren Höhe sich am Gehalt orientiert. Aufgrund dieser steuerlichen Vergünstigungen ist es allerdings nicht möglich, mehrere geringfügige Beschäftigungen gleichzeitig auszuführen. Jede weitere Tätigkeit muss ein sozialversicherungspflichtiger Beruf sein, für den die normalen Regelungen gelten. Dadurch soll verhindert werden, dass die Gesetzgebung zur unerlaubten Einsparung von Steuerabgaben verwendet wird.