Kilometer-Geld ist ebenfalls ein Kostenfaktor
Wer ein Auto besitzt und dieses regelmäßig fährt, weiß wie teuer das auf Dauer sein kann. Kilometer-Geld ist daher ein gute Gelegenheit, diese entstandenen Kosten wieder etwas aufzufangen.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchen alle Menschen möglichst sparsam zu sein. Dies gilt sowohl auf der Seite derjenigen, die aus verschiedenen Gründen dazu gezwungen sind, Geld auszugeben, als auch auf der Seite der arbeitenden Bevölkerung. Letztere will und muss Geld verdienen, um auskömmlich leben zu können.
Wer angestellt ist und für den Weg zur Arbeit sein Auto benutzt, der kann diese Fahrstrecken steuerlich geltend machen. Das hierbei berechnete Kilometer-Geld soll als Pauschalbetrag alle anfallenden Kosten hinsichtlich des verwendeten Kraftfahrzeugs abdecken. Weitere zusätzliche Forderungen können demnach nicht mehr geltend gemacht werden. Die genehmigte Pauschale deckt alle denkbaren Kostenfaktoren einheitlich ab. Hintergrund dieser Regelung ist, dass dem Privatmann nicht zuzumuten ist, für dienstlich bestimmte Fahrten selbst aufzukommen. Niemand sollte dafür bestraft werden, dass er mit dem Auto mehrere Kilometer zur Arbeit fahren muss und wieder zurück. Da ein Auto regelmäßig Kosten verursacht, muss also ein Kompromiss gefunden werden, der es erlaubt, angefallene Kosten durch gewisse Zahlungen neutralisieren zu können. Zu unterscheiden ist das Kilometer-Geld von der ebenfalls existierenden Pendlerpauschale.
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Wer schon einmal einen Handwerker oder einen anderen Dienstleister beauftragt hat, der weiß, dass diese Unternehmen ebenfalls Geld für gefahrenen Kilometer bzw. Fahrkosten für die An- und Rückfahrt berechnen. Eine derartige Berechnung macht durchaus Sinn und ist angesichts der stetig steigenden Kosten auch gerechtfertigt. Je nachdem, um welche Dienstleistung es sich handelt, können mehrere hundert Kilometer zusammenkommen. Bei den derzeitigen Benzinpreisen kann sich kaum ein Gewerbetreibender oder Freiberufler hierbei Abstriche erlauben. Schließlich muß das Fahrzeug regelmäßig gewartet werden, Versicherungen und Steuern sind in jedem Fall zu zahlen.
Gerade im Bereich des Dienstleistungssektors wird das Kilometer-Geld zusätzlich zum eigentlichen Honorar veranschlagt und muss dann auch entsprechend vertraglich festgelegt werden. Vielfahrer werden somit teilweise entlastet.
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