Ausbildung zum Steuerberater auf verschiedenen Wegen

Steuerberater sind meist auf selbstständiger Basis tätig und haben die Aufgaben, Privatpersonen oder Unternehmen bei Steuererklärungen, Bilanzen oder betriebswirtschaftlichen Fragen zu unterstützen.

 

Bei der Ausbildung handelt es sich genau genommen um eine Fortbildung zum Steuerberater, deren Teilnahme bestimmte fachliche Voraussetzungen erfordert. Dazu gehören beispielsweise ein abgeschlossenes Studium im Bereich Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften mit mehrjähriger Berufserfahrung oder eine mindestens zehnjährige Tätigkeit als Steuerfachangestellter. Die Ausbildung kann auf verschiedensten Wegen absolviert werden, je nachdem, was am besten in die persönliche Lebensplanung passt. Es gibt Fernunterricht, Wochenendseminare und Weiterbildungen in Voll- oder Teilzeit. Die Dauer beträgt je nach Unterrichtsart zwischen zwei und vier Jahren. Die am Ende der Ausbildung stattfindende Prüfung gilt als sehr anspruchsvoll. Wird diese bestanden, muss die betreffende Person anschließend von der zuständigen Stelle die persönliche Eignung zum Steuerberater zugesprochen bekommen. Erst dann (und wenn eine Berufshaftpflichtversicherung vorliegt) darf man sich offiziell Steuerberater nennen.

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Steuerberater arbeiten auf freiberuflicher Basis. In diesem Rahmen können sie sowohl selbstständig, als auch im Angestelltenverhältnis wirken. Zu ihren hauptsächlichen Aufgabengebieten gehören das Erstellen von Steuererklärungen für private und gewerbliche Mandanten und die Buchhaltung derselben. Besonders bei Unternehmen fallen häufig auch Lohnabrechnungen und Jahresbilanzen in die Zuständigkeit der Steuerberater. Auch rein beratende Tätigkeiten (etwas für Existenzgründer) werden von ihnen ausgeübt; ebenso können spezialisierte Aufgabengebiete wie Gutachter, Treuhänder oder Nachlassverwalter von Steuerberatern übernommen werden.

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