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Im Arbeitszeugnis Formulierungen stets beachten
Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis sagt auch etwas über das Verhalten des Mitarbeiters im Unternehmen aus. Kommen im Arbeitszeugnis Formulierungen in 'Geheimsprache' vor, sind diese nicht immer positiv.
Bei einem Arbeitszeugnis unterscheidet man zwischen dem einfachen und dem qualifizierten Zeugnis. Beim einfachen Arbeitszeugnis erhält der Mitarbeiter lediglich eine Auflistung seiner Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche im Unternehmen. Das qualifizierte Zeugnis gibt darüber hinaus auch Aufschluss über das Verhalten und die Leistungen des Arbeitnehmers. Arbeitszeugnisse können zu verschiedenen Zwecken geschrieben werden. Zum Einen gibt es die so genannten Zwischenzeugnisse. Diese werden ohne eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausgestellt. Ein Zwischenzeugnis kann der Arbeitnehmer auf Wunsch erhalten, es gibt aber auch Unternehmen, die regelmäßige Zwischenzeugnisse an ihre Mitarbeiter verteilen.
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Zum Zweiten gibt es auch eine andere Möglichkeit: Hier erhält der Mitarbeiter zum Ende seiner Anstellung hin ein (qualifiziertes) Arbeitszeugnis. Formulierungen darin sind besonders zu beachten, da sie Aufschluss über das tatsächliche Verhalten des Arbeitnehmers geben. Da es dem Arbeitgeber untersagt ist, schlechte Dinge über seine Mitarbeiter zu schreiben, gibt es in den qualifizierten Zeugnissen eine Art 'Geheimsprache'. Konnte ein Mitarbeiter alle Aufgaben stets zur vollsten Zufriedenheit erfüllen, so entspricht dies der Note Eins. Hat er sich jedoch lediglich bemüht, die Aufgaben zu erfüllen, ist dies eher ein schlechtes Arbeitszeugnis.
Im Internet findet man zahlreiche Hinweise zu dieser Geheimsprache. Man sollte auch sicherstellen, dass der Personalbeauftragte, der das Zeugnis verfasst, mit der zu benutzenden Sprache vertraut ist. Denn sonst wird ein eigentlich gut gemeintes Zeugnis bei einem anderen Unternehmen u.U. als schlecht bewertet, nur weil die falsche Sprache genutzt wurde.
Im Arbeitszeugnis wird meist mit den allgemeinen Angaben zur Person und der bekleideten Stelle begonnen. Im Anschluss erfolgt die Aufzählung der durchgeführten Tätigkeiten. Bis hierher liegen im Arbeitszeugnis Formulierungen in verdeckter Sprache noch nicht vor. Erst im anschließenden Teil über die Art, wie der Mitarbeiter seine Arbeit verrichtet hat, kommt die Geheimsprache zum Einsatz. Hier wird auch über Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit berichtet.
