Mangelnde Lüftung führt schnell zu Schimmel im Keller
Besonders in Räumen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, in denen die Luft nicht richtig zirkulieren kann, sammelt sich Feuchtigkeit. Weit verbreitet - vor allem in alten Häusern - ist daher Schimmel im Keller.
Wer ein älteres Haus besitzt, kennt den modrigen Geruch, der sich in Kellerräumen sammelt. Das kann ein Zeichen für Schimmel im Keller sein. Neben der Tatsache, dass sich einmal aufgetretener Schimmel in unansehnlichen Flecken an den Wänden niederschlägt, besteht auch ein Gesundheitsrisiko. Die eingeatmeten Sporen können Allergien auslösen und im schlimmsten Fall zu Lungenkrankheiten führen. Die erste Sicherheitsmaßnahme ist regelmäßiges Lüften, damit die Feuchtigkeit aus den Räumen abziehen kann. Es gilt die einfache Regel: Die feuchte Luft zieht dahin, wo es am kühlsten ist. Also rät es sich auch im Winter ein bis zwei Mal am Tag für Zugluft zu sorgen, um die Luftfeuchtigkeit nach draußen zu leiten. Auf diese Weise vermehren sich die Sporen nicht. Um den Schimmel aber endgültig zu entfernen, sind weitere Maßnahmen erforderlich.
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Hat man Schimmel im Keller entdeckt, bietet es sich in schlimmen Fällen - nicht zuletzt wegen des Gesundheitsrisikos - an, einen Fachmann für Sanierung zu rufen, der sich dessen annimmt. Da dies jedoch mit zum Teil hohen Kosten verbunden ist, kann man auch selbst etwas dagegen unternehmen.
Wichtig ist es vor allem, die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Will man also den vom Schimmel befallenen Putz von den Wänden stemmen, muss man eine Atemschutzmaske tragen, die mindestens dem Standard FFP2 entspricht. Das befallene Material sollte überdies nicht im Haus gelagert werden. Um die Sporen, die, je nach Schwere des Befalls, bis in die Wände eingedrungen sind, unschädlich zu machen, können sie mit verschiedenen Chemikalien behandelt werden. Weit verbreitet ist beispielsweise das Aufbringen eines 70- bis 80-prozentigen Alkohols, wie Isopropanol. Diese Maßnahmen töten die Schimmelsporen meist nur kurzfristig ab, sodass als oberstes Gebot die Vermeidung einer Neubildung angesehen werden kann. Gerade wenn die Wände freigelegt und Schimmel (vorläufig) entfernt ist, muss regelmäßig und in ausreichender Weise für Lüftung gesorgt sein. Im Zweifelsfall sollte man sich, um gesundheitliche Schäden zu minimieren, an eine Fachfirma wenden, die detaillierte Beratung bieten kann.
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