Mäuse im Haus: wie wird man sie am besten los?

Ein ungeliebtes jedoch gar nicht so seltenes Phänomen: Mäuse im Haus. Wodurch kommen sie und wie wird man sie dauerhaft wieder los? Diese Tipps sollen helfen, der Plagegeistern Herr zu werden.

 

Sie drücken sich durch die kleinsten Spalten, laufen Wände hoch und sind dabei sehr leise. Meist merkt man es gar nicht auf Anhieb, wenn Mäuse im Haus sind. Oftmals verraten sie sich durch ihr Knabbern oder ihren Kot. Manchmal werden sie von der Hauskatze gebracht und können entwischen. Möbel und Fußleisten gewähren ihnen Unterschlupf. Insofern hat man es dann meist mit nur einem Exemplar zu tun. In manchen Fällen nisten sich jedoch ganze Familien auf dem Dachboden, in der Vorratskammer oder im Keller ein. Es gibt allerdings Möglichkeiten, Mäuse im Haus sicher und dauerhaft wieder loszuwerden.

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Die gängige Methode für Einzelexemplare ist die Mausefalle. Als Köder eignen sich vor allem gebratener Bauchspeck oder Süßes. Die Schlagfalle sorgt für einen raschen Tod durch Genickbruch. Die tierfreundlichere Methode stellt allerdings die Lebendfalle dar, auch wenn das die Gefahr erhöht, dass das Tier wiederkommt. Bei einzelnen Mäusen und einem jagdfreudigen Haustier allerdings erledigt sich das Problem oft von selbst. Ärgerlich hingegen ist es, wenn die verletzte Maus hinter Möbeln oder in unerreichbaren Ecken stirbt und verwest. Doch das kann auch bei manchen Giftsorten der Fall sein.

Bei einer ganzen Mäusefamilie, die im Jahr zahlreiche Jungtiere produziert, ist das Auslegen von Gift ratsam. Wendet man Ködergranulat an, das durch Beigabe von Bitterstoffen für den Mensch und sein Haustier ungenießbar ist, minimiert man dabei die Gefahr, dass der Köder von einem anderen Lebewesen als der Maus gefressen wird. Dennoch ist Gift generell gesundheitsschädlich! Das Auslegen an den "Wegen", Schad-, Futter- oder Kotplätzen führt meist innerhalb kurzer Zeit zu einer Annahme. Diese Plätze sollten daher erneut mit Gift aufgefüllt werden, bis keine Annahme mehr erfolgt. Durch inneres Verbluten stirbt die Maus nach wenigen Tagen. Dieser Tod ist für die Maus schmerz- und nach außen hin lautlos. Für ihre Artgenossen entsteht daraufhin der Eindruck, dass es sich um einen natürlichen Alterstod handelt - sie werden daher nicht gewarnt und nehmen den Köder weiterhin an. Gegen den Verwesungsgeruch helfen Giftsorten, bei denen die Maus innerlich austrocknet.

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