Zugangsberechtigung zur FH: Allgemeines Fachabitur

Ein allgemeines Fachabitur berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule (FH) und teilweise auch zum Studium an einer Universität. Dies hängt jedoch vom Studiengang und von der jeweiligen Hochschule ab.

 

In Deutschland berechtigt ein allgemeines Fachabitur zum Besuch einer Fachhochschule und in einigen wenigen Fällen auch zum Studium an einer Universität. Dies ist vom betreffenden Studiengang abhängig und kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Regeln unterliegen. Außerhalb Deutschlands gelten abermals andere Zulassungsbestimmungen. In der Schweiz werden deutsche Absolventen an den Fachhochschulen angenommen, wenn ihr Abschluss in allen deutschen Bundesländern anerkannt ist. Zudem wird in den meisten Fällen mindestens ein Jahr Berufserfahrung vorausgesetzt, da die Vergleichbarkeit der beiden Abschlüsse sonst nicht gewährleistet ist. Der mit der Fachhochschulreife vergleichbare Schweizer Abschluss ist sehr praxisorientiert, während das deutsche Fachabitur verstärkt theoretisches Wissen vermittelt. Um an einer österreichischen Fachhochschule zugelassen zu werden, müssen die Bewerber über noch umfassendere berufsbezogene Kenntnisse verfügen, als bei einer Bewerbung in der Schweiz.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein allgemeines Fachabitur zu absolvieren. Sie alle bestehen jedoch aus einem schulischen und einem berufsbezogenen Teil. Ersterer besteht aus dem erfolgreichen Absolvieren der 12. Klasse einer sogenannten höheren Schulform. Dazu zählen Gymnasien, Gesamtschulen, Fachoberschulen und einige mehr. Der berufsbezogene Teil muss entweder durch ein Berufspraktikum, das je nach Bundesland 6 oder 12 Monate dauern muss oder durch eine abgeschlossene Berufsausbildung nachgewiesen werden. Schüler einer Fachoberschule können diesen Nachweis durch ein in der 11. Klasse absolviertes Praktikum erbringen.

Da Bildung in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Bundeslandes fällt, gelten keine allgemeingültigen Bestimmungen. So sind beispielsweise nicht alle Schulabschlüsse in allen Bundesländern gleichwertig oder es werden andere Bedingungen gestellt. Teilweise entscheidet auch der Notendurchschnitt eines Schülers darüber, ob er die allgemeine Fachhochschulreife an einer bestimmten Schulform zuerkannt bekommt oder nicht. Wie beim Abitur gilt jedoch auch hier, dass nur der bestanden hat, dessen Durchschnitt sich nicht im Bereich unter 4,0 bewegt.

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