Wenn man als Schüler zum Austausch nach England will

Englisch sprechen muss jeder können, der im Beruf erfolgreich sein will. Schon als Schüler kann man seine Englischkenntnisse mit einem Austausch nach England optimieren und nebenbei Land und Leute kennenlernen.

 

Wer zum Austausch nach England will, hat die Wahl zwischen bekannten Metropolen, malerischen Küstenorten oder der englischen Provinz. In der Großstadt ist man selbstständiger, mobiler und hat sehr viele Möglichkeiten zu außerschulischen Aktivitäten, vor allem im kulturellen Bereich, muss aber auch in der Lage dazu sein, sich im Großstadtdschungel zurechtzufinden und damit rechnen, dass die Gasteltern den ganzen Tag in der Arbeit sind und wenig Zeit haben. Um einiges familiärer geht es am Land zu. Wer in die Provinz geht, bekommt vielleicht keine große Vielfalt an Freizeitaktivitäten geboten, hat aber gute Chancen darauf, mit der Familie richtig zusammenzuwachsen. Die englische Küste bietet sich für sportbegeisterte Schüler an. Es gibt auch größere Orte am Meer, die Natur und Kultur vereinigen.

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Das englische Schulsystem ist nicht nur im Klassenaufbau anders, als das deutsche. Statt in Semester ist das Schuljahr in Trimester eingeteilt. In den unteren, teilweise auch in den oberen Klassen herrscht Uniformpflicht und die Noten haben nicht die Zahlen 1-6, sondern die Buchstaben A-E sowie U oder G für „mangelhaft“.

Bei jedem Schüleraustausch gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man macht ihn privat oder über eine Agentur. Beim privaten Schüleraustausch bietet es sich an, familiäre oder freundschaftliche Kontakte für den Austausch nach England zu nutzen. Man kann aber auch im Internet nach englischen Schülern, die nach Deutschland wollen, suchen. Austauschagenturen haben den Vorteil, dass man nach dem Ausfüllen von umfangreichen Fragebögen der passenden Familie zugeteilt wird und dass von der Abreise aus Deutschland an alles organisiert ist.

Auch die Länge des Austauschs will gut überlegt sein. Diese sollte man nicht nur aufgrund der finanziellen Lage, sondern auch nach den schulischen Leistungen richten. Wer sich in der Schule leicht tut, der wird weniger Probleme haben, ein ganzes Jahr aufzuholen als ein schwächerer Schüler. Letzterer tut besser daran, nur ein paar Monate auf Austausch oder vielleicht einfach in den Sommerferien auf Sprachurlaub zu gehen. Generell ist das Nachholen von Unterrichtsstoff umso problematisch, je näher der Austausch am Abitur liegt.

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