Viele Anwendungsmöglichkeiten nach Logopädie Ausbildung

Wer gerne mit Menschen arbeitet, ein gewisses Einfühlungsvermögen besitzt und sich für Psychologie interessiert, für den könnte eine Logopädie Ausbildung genau der richtige Weg zum Traumberuf sein.

 

Logopäden, auch Sprachtherapeuten genannt, beschäftigen sich mit Menschen, die aus organischen oder psychischen Gründen unter Schluck-, Sprech-, Sprach- oder Stimmproblemen leiden. Sie versuchen, diese durch gezielte Übungen zu verbessern. Außerdem befinden sich Logopäden im interdisziplinären Austausch mit Medizinern, Ergotherapeuten, Pädagogen und Psychologen.

Sprachtherapeut kann man auf zwei verschiedene Arten werden: entweder durch ein sechssemestriges Studium an einer entsprechenden Hochschule mit Bachelor Abschluss oder eine Logopädie Ausbildung an einer Berufsfach- oder Logopädie-Schule, von denen 86 in Deutschland bekannt sind. Für den zweiten Weg können sich auch Absolventen der Haupt- und Realschulen bewerben. Wichtig ist oft eine gute Note im Fach Biologie, ansonsten gibt es keine weiteren Zulassungsbeschränkungen. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Nach einem erfolgreichen Examen sind die Absolventen dann staatlich anerkannte Logopäden.

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Während der Logopädie Ausbildung werden zuerst die Grundlagen des zukünftigen Berufs gelehrt: Das ist zum einen die Anatomie der Stimm- und Sprachorgane, zum anderen Ursachenforschung, warum der Patient unter einer Sprachstörung leidet. Dabei müssen die Studierenden und Auszubildenden den Zusammenhang zwischen Hören und Sprechen erkennen, indem sie dies mittels dazugehöriger Testverfahren überprüfen. Auch ist eine enge Vernetzung zur Praxis bei dieser Ausbildung wichtig. Viele Ausbildungsstätten besitzen eigene Therapieräume, in denen die Schüler Patienten mit verschiedensten logopädischen Störungen unter der Obhut eines Lehrlogopäden selbstständig behandeln. Dazu kommen noch Hospitationen und Praktika in logopädischen Einrichtungen.

Nach erfolgreichem Anschluss der Logopädie Ausbildung haben die Absolventen verschiedene Möglichkeiten, ihren erlernten Beruf auch anzuwenden: entweder in Kliniken oder in Kindergärten und Frühförderzentren. Natürlich ist es auch möglich, eine eigene logopädische Praxis zu eröffnen. Dabei ist es wichtig, eine hohe Frustrationstoleranz erworben zu haben, denn logopädische Erfolge zeigen sich nur im Kleinen und oft erst nach einem längeren Behandlungszeitraum.

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