Tierarzthelfer-Ausbildung: Beruflich Tieren helfen
Wer eine Tierarzthelfer-Ausbildung anstrebt, sollte uneingeschränkt tierlieb sein und Interesse an medizinischen Sachverhalten aufweisen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.
Wenn man sich mit seinem Haustier an eine Tierarztpraxis wendet, so sind Tierarzthelfer in der Regel die erste Anlaufstelle. Sie geben telefonisch eine erste Hilfestellung und entscheiden über die Dringlichkeit von Krankheitsfällen. Dahin gehend müssen sie sich nicht nur mit den medizinischen Geräten auskennen, sondern auch über ein gutes Fachwissen verfügen. Außerdem muss ein Tierarzthelfer gute organisatorische Fähigkeiten besitzen, um die Patientenkarteien ordnungsgemäß verwalten sowie Termine gut koordinieren zu können. Im Prinzip ähneln die Aufgaben eines Tierarzthelfers denen von Arzthelfern/innen.
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Die Tierarzthelfer-Ausbildung dauert drei Jahre. Im Normalfall ist für den Lehrbeginn keine spezielle Vorbildung vorgeschrieben. Zumindest wird jedoch ein Hauptschulabschluss erwartet, teilweise sogar die Mittlere Reife. Wünschenswert ist zudem ein mehrwöchiges Schulpraktikum, bei dem der Bewerber die Abläufe in einer Tierarztpraxis kennenlernt und sich ein Bild von dem Beruf des Tierarzthelfers machen kann. Die Ausbildung beinhaltet theoretische Veranstaltungen sowie praktische Lehrinhalte in einer Praxis oder Klinik. Am Ende des zweiten Ausbildungsdrittels findet eine Zwischenprüfung statt. Wird diese vom angehenden Tierarzthelfer bestanden, so kann das dritte und letzte Ausbildungsjahr erfolgen, das letztendlich mit einer Abschlussprüfung abschließt. Wer eine Tierarzthelfer-Ausbildung macht, erhält eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe sich nach Region und Wirtschaftsbereich unterscheidet.
Hat der Bewerber das Abitur, dann kommt eventuell anstelle einer Ausbildung ein Studium der Veterinärmedizin infrage. Dieses hat zwar mit durchschnittlich 12 Semestern eine wesentlich längere Dauer, bildet aber Tierärzte aus. Da bundesweit ein hoher NC existiert, den nicht alle Studieninteressenten erreichen, der Studiengang also zulassungsbeschränkt ist, kommt auch für Abiturienten mit dem Berufswunsch des Veterinärs eine Ausbildung zum Tierarzthelfer gelegen. Nach abgeschlossener Ausbildung hat man einerseits bereits einiges an Grundlagenwissen und andererseits auch bessere Chancen auf einen Studienplatz.
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