Schüler-Ferienjob: Freunde und Bekannte fragen

Viele Schüler stehen vor dem Problem, zu wenig Geld zur Verfügung zu haben. Ein Schüler-Ferienjob ist meist schnell gefunden, sodass das Taschengeld etwas aufgebessert werden kann.


Aufgrund fehlender Qualifikationen können Jugendliche nicht jeden beliebigen Job machen. Schüler werden aus diesem Grund für sämtliche Hilfsarbeiten bevorzugt eingestellt, die jedoch meist auch nur geringfügig entlohnt werden können.

Ein gängiger Schüler-Ferienjob ist beispielsweise das Zeitungsaustragen. Dieser Job kann auch ohne Ausbildung und selbst ohne erfolgreichen Schulabschluss übernommen werden. Hier zählt vor allem Verlässlichkeit, der Wille früh aufzustehen sowie bei Wind und Wetter durch die Straßen zu ziehen. Je nach Auftraggeber kann es sich auch schon mal um mehrere Hundert Zeitungen pro Tag handeln, die in die Briefkästen der Bewohner eingesteckt werden müssen. Die Bezahlung ist vergleichsweise niedrig. Wer ca. 5 Stunden wöchentlich arbeitet, kann mit einem Monatsgehalt von 120-180 Euro rechnen. Zum Vergleich: Flyer verteilen bringt pro Stunde etwa 5-7 Euro.

Eine weitere Möglichkeit für einen Schüler-Ferienjob ist das Babysitten. Interessiert man sich für eine Tätigkeit als Kinderbetreuer/in, so sollte man zunächst prüfen, ob im Verwandten- oder Bekanntenkreis Bedarf besteht. Oftmals haben beispielsweise die Eltern Freunde mit einem Kleinkind, das nachmittags für einige Stunden betreut werden muss. Zu den Aufgaben gehört dann beispielsweise das Spielen mit dem Kind, eventuell das Füttern und das Wickeln. Die Bezahlung erfolgt meist unmittelbar nach dem Einsatz und beläuft sich in aller Regel auf 4-7 Euro pro Stunde.

Wer gut in der Schule ist, kann es auch in Erwägung ziehen, als Nachhilfelehrer/in zu arbeiten. Als Sieben-, Acht- oder Neunklässler ist es möglich, Grundschulkinder beispielsweise bei der Hausaufgabenerledigung zu unterstützen. Auch für einen solchen Schüler-Ferienjob lohnt es sich, bei Bekannten nachzufragen. Ebenso sind Freunde der Familie gute Ansprechpartner, wenn Schüler einen Nebenjob als Gassigeher suchen. Hat beispielsweise eine ältere Nachbarin einen Hund, ihr fällt es aber schwer ihn regelmäßig auszuführen, so ist sie über Hilfe bestimmt dankbar und entlohnt diese angemessen. Eine Summe lässt sich pauschal nicht nennen, da die Vergütung individuell besprochen werden muss.