Neue Jobchance: Umschulung zum Lebensmittelkontrolleur

Durch die letzten Skandale in der Lebensmittelproduktion ist eine Verstärkung der Kontrollen dringend notwendig geworden. Eine Umschulung zum Lebensmittelkontrolleur kann demnach eine gute berufliche Perspektive sein.

 

Hygiene ist das A und O bei der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln. Durch den hohen Verbrauch an Lebensmitteln und die Preiskonkurrenz auf dem Lebensmittelmarkt tritt die Qualität in einigen Betrieben oftmals drastisch in den Hintergrund. Deshalb ist eine umfangreiche Überwachung durch Lebensmittelkontrolleure ganz entscheidend. 
Überall dort, wo Lebensmittel hergestellt oder zum Verzehr zubereitet werden, muss der Umgang mit ihnen zwingend überwacht werden. Das schützt den Verbraucher und verhindert gefährliche Krankheiten. Anlagen und Produktionsstätten müssen hygienisch rein sein, die Lebensmittel müssen fachgerecht verarbeitet und anschließend gut verpackt sowie gekennzeichnet werden.

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Die Umschulung zum Lebensmittelkontrolleur setzt eine grundsätzliche Ausbildung im Lebensmittelbereich voraus. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, durchläuft der Auszubildende eine zweijährige Gesamtausbildung. Davon sind sechs Monate für die Theorie und die restliche Zeit für die Gewinnung praktischer Erfahrungen vorgesehen. Die Kandidaten werden umfangreich geprüft, in Klausuren abgefragt und müssen sich neben der eigentlichen Lebensmittelhygiene auch in rechtlichen Fragen sowie mit Konflikttechniken auskennen. Lebensmittelkontrolleure können mitunter auf Widerstand stoßen, wenn sie ein Unternehmen kontrollieren möchten. Deshalb entscheiden sich oftmals auch Polizisten für eine Umschulung zum Lebensmittelkontrolleur. Nach der Ausbildung ist der Kandidat staatlich geprüfter Lebensmittelkontrolleur und kann von Behörden eingesetzt werden.

Bei eine Kontrolle werden Rechtsverletzungen von ihm aufgedeckt und den Verantwortlichen die entsprechenden Vorschriften im Lebensmittelrecht vermittelt. Er darf Proben entnehmen und den Produktionsprozess genau überwachen. Selbst die Abfallentsorgung wird durch Lebensmittelkontrolleure überprüft. Nach einer Kontrolle werden ein Bericht erstellt und Missstände an die Behörden gemeldet. Zuwiderhandlungen sind anzuzeigen und dem Betrieb Maßnahmen an die Hand zu geben, wie der Zustand verbessert werden muss. Zur Überwachung der bemängelten Punkte erfolgt eine Nachkontrolle.

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