Lehrstellen im Einzelhandel - der Dienst am Kunden

Eine Ausbildung im Einzelhandel ist bei Jugendlichen sehr gefragt. Das liegt vor allem am Kundenkontakt, aber auch an den guten Karrierechancen, die vor allem größere Unternehmen ihren Mitarbeitern bieten.

 

Der Einzelhandel ist einer der größten Arbeitgeber im Land. Das ist auch nicht verwunderlich, muss doch jeder Mensch irgendwann einmal einkaufen gehen. Da der Bedarf an Arbeitsplätzen groß ist, bieten vor allem die größeren Unternehmen auch viele Möglichkeiten zur Ausbildung an. Grundsätzlich unterscheidet man verschiedene Arten von Einzelhandel. So gibt es zum Beispiel den Discounter, der vor allem durch günstige Marken besticht. Andere Einzelhandelsmarken verlangen höhere Preise, bieten dafür aber auch ein breiteres Sortiment. Auch wenn viele Handelsmarken zum selben Unternehmen gehören, sollte man schon vor der Bewerbung wissen, in welchem Bereich man arbeiten möchte. Denn je nach Geschäft sind die Anforderungen und Tätigkeitsfelder unterschiedlich. So verlangen gerade anspruchsvollere Geschäfte, dass man auch in der Lage ist, die Kunden umfassend zu beraten. In Discountern hingegen geht es vor allem darum, die Waren einzuräumen und die Kasse zu bedienen.

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Möchte man sich um einen Ausbildungsplatz im Einzelhandel bemühen, dann muss man dazu wie in allen anderen Bereichen eine Bewerbung schreiben. Sind die Noten gut, reicht in der Regel aber auch ein Hauptschulabschluss, um eine Lehrstelle zu bekommen. Natürlich muss man obendrein auch einen guten Eindruck machen. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit gehören daher vor allem dann zum Beruf, wenn die Schulnoten nicht ganz so vorbildlich sind. Kann man den zukünftigen Arbeitgeber überzeugen, dann unterschreibt man einen Ausbildungsvertrag. Im August oder September beginnt die Ausbildung dann. Neben den praktischen Einsätzen direkt im Geschäft wird die Ausbildung von Besuchen in der Berufsschule begleitet. Das kann entweder zwei Tage in der Woche in Anspruch nehmen oder in Blöcken gestaltet werden. Im Betrieb lernt man dann, wie man Waren ansprechend präsentiert, worauf man bei frischen Lebensmitteln achten muss und wie man die Kasse bedient. An der Berufsschule werden grundlegendes Wissen zum Rechnungswesen, aber auch Lebensmittelkunde unterrichtet. Am Ende der Ausbildung steht eine theoretische und praktische Prüfung vor einem Fachverband.

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