Eine Ausbildung zum Informatikkaufmann absolvieren

In der Computerbranche werden immer wieder Fachkräfte gesucht. Eine Ausbildung in diesem Bereich ist also eine gute Investition in die eigene berufliche Zukunft und eröffnet nach dem Abschluss viele Chancen.

 

Noch vor einigen Jahren konnte sich kaum jemand vorstellen, wozu Computer heutzutage fähig sind. Inzwischen sind sie aus unserem modernen Leben kaum noch wegzudenken. Selbst für Kinder ist der Umgang mit dem PC heute eine Selbstverständlichkeit. Diese Entwicklung wäre ohne gut ausgebildete Fachkräfte nicht möglich gewesen. Auch in Zukunft werden sie gebraucht, um die Einsatzgebiete moderner Technologien zu erweitern und ihre Nutzung zu optimieren. Eine Ausbildung im IT-Bereich bietet somit gute Chancen für eine erfolgreiche Karriere.

Informatikkaufleute beschäftigen sich mit diversen informationstechnischen Systemen, beispielsweise Computerprogrammen, und unterstützen Unternehmen dabei, diese optimal einzusetzen. Dazu gehört unter anderem die Ermittlung des individuellen Bedarfs und die Entwicklung einer auf den jeweiligen Betrieb zugeschnittenen Anwendungslösung. Neben fachlichem Verständnis ist dabei auch eine gute Kommunikationsfähigkeit wichtig, um verschiedene Unternehmen optimal beraten zu können. Dabei sollten bei der Projektplanung stets die Bedürfnisse des Kunden und der Anwender im Mittelpunkt stehen. IT-Kaufleute müssen sich also gut auf andere Menschen und verschiedene Betriebe einstellen können. Das gilt umso mehr, da sie auch für die Schulung der Nutzer im Umgang mit den neuen Systemen zuständig sind.

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Bewerber um einen Ausbildungsplatz als Informatikkaufmann sollten mindestens über die Mittlere Reife verfügen, viele Arbeitgeber verlangen allerdings das Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Ungefähr nach der Hälfte dieser Zeit findet eine Zwischenprüfung statt. Die Abschlussprüfung ist in zwei Teile untergliedert. Im ersten Teil müssen die Auszubildenden im Betrieb eine Projektarbeit durchführen und dazu einen fachlich fundierten Praxisbericht erstellen. Außerdem müssen sie das Projekt vor einem Prüfungsausschuss präsentieren und sich anschließend in einem darauf bezogenen Fachgespräch beweisen. Der zweite Teil besteht aus einer umfangreichen schriftlichen Klausur, mit deren erfolgreichen Bestehen die Ausbildung endet.

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