Die Berufsschullehrer Ausbildung ist sehr qualifiziert

In den beiden letzten Jahrzehnten ist die Berufsschullehrer Ausbildung mehrfach reformiert und verbessert worden. Die Arbeit des Berufsschullehrers erfährt die Aufmerksamkeit, die sie verdient.


Die Berufsschullehrer Ausbildung war früher lange Zeit ein Stiefkind der Lehrerausbildung. Berufsschullehrer galten als Lehrer, die sich mit Lehrlingen in Ausbildungsberufen herumschlagen mussten, aber fachlich nicht richtig ernst genommen wurden. Das hat sich längst geändert. Eine gute Ausbildung der Lehrer an berufsbildenden Schulen ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Ausbildung junger Menschen in allen Berufen. Das Duale System beruflicher Ausbildung verlangt nicht nur die erstklassige Betreuung junger Mädchen und junger Männer in Betrieb und Büro, sondern auch einen hervorragenden Unterricht in der Berufsschule. Er begleitet die praktische Ausbildung und vertieft sie.

Die solide Qualifikation der Berufsschullehrer wird nicht nur durch ein anspruchsvolles Studium garantiert, sondern auch durch fachpraktische Studien, die während der Studentenzeit abzuleisten sind. Sie werden von Universitätslehrern kritisch begleitet. Schon während ihres Studiums erhalten die angehenden Berufsschullehrer eine qualifizierte und solide Ausbildung, die im anschließenden Referendariat vertieft und erweitert wird. Wer die erste Staatsprüfung nach dem Ende des Studiums und die Zweite im Anschluss an das Referendariat bestanden hat, der ist für die Arbeit als Berufsschullehrer gut gerüstet.

Die Berufsschullehrer Ausbildung an der Universität ist klar geregelt. Dafür sorgt die Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge, die Grundsätzliches der Lehrerausbildung regelt, und die Studienordnungen für die verschiedenen Fächer, die für den Unterricht an der Berufsschule gewählt werden können. Meistens sind zwei Unterrichtsfächer zu wählen. Das können allgemeinbildende Fächer sein, etwa Deutsch, Chemie oder Englisch oder berufliche Fachrichtungen, zum Beispiel Biotechnik oder Technische Informatik. Die Prüfungsordnung legt fest, welche Fächer miteinander kombiniert werden können. Zur Ausbildung gehören auch erziehungswissenschaftliche Studien. Die Studierenden sollen mit den pädagogischen Herausforderungen ihres künftigen Berufs vertraut gemacht werden. Die Berufspädagogik ist ein besonders wichtiger Studienschwerpunkt.