Business Schools: Top-Adressen für Betriebswirte

Business Schools wollen weltweit den Weg zum beruflichen Aufstieg ebnen. Studierende können die meistens anspruchsvolle Ausbildung in Vollzeit oder auch berufsbegleitend neben dem Job absolvieren.

 

Business Schools gibt es in aller Welt. Es sind nach klassischem Verständnis Bildungseinrichtungen, die sich auf betriebswirtschaftliche Studiengänge spezialisiert haben und die man nach erfolgreichem Abschluss mit einem sicheren Scheck auf die berufliche Zukunft verlässt: Als „Master of Business Administration“ (MBA) hat man gute Karrierechancen. Aber Vorsicht: Unter dem traditionsreichen Markennamen einer Business School segelt mittlerweile auch manches Schiff, dass seine Passagiere nicht zu den gewünschten akademischen Weihen, sondern gerade Mal zu einem glatten kaufmännischen Englisch führt. „English for Business Men“ könnte man sagen.

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Auch abgesehen davon: Business Schools tragen ohnehin viele Farben. Sie befinden sich in staatlicher oder privater Trägerschaft, sie umwerben Vollzeit-Studierende ebenso wie berufstätige Teilzeit-Kommilitonen, sie haben sich sozusagen vor der Haustür oder als Fernuniversitäten angesiedelt. Sie sind sehr häufig international verbandelt und machen ein „Auslandssemester“ an einer Partner-Hochschule zur Bedingung für die Zulassung zur Abschlussprüfung und manche bieten ihr gesamtes Veranstaltungsprogramm nur „in English“ an. Also doch:“English for Business Men”.

In diesem Spektrum gibt es natürlich auch verschiedene Zugangsvoraussetzungen. Viele Business Schools verlangen ein abgeschlossenes Erststudium, im Idealfall ein betriebswirtschaftliches mit dem Abschluss eines Bachelor of Science (B. Sc.). Andere, meistens in privater Trägerschaft, nehmen bereits Abiturienten unter ihre Fittiche und führen sie über den B. Sc. zum MBA. Zwei Säulen markieren gleichrangig einen solchen Berufsweg: die Qualität der Ausbildung und die Höhe der Studiengebühren. Sie werden an solchen Elite-Hochschulen im oberen dreistelligen Bereich monatlich fällig.

Studieninteressenten finden Informationen in Hülle und Fülle im Internet. Wer der dort veröffentlichten Eigenwerbung nicht traut, kann sich auch die zahlreichen Rankings ansehen, die vor allem Wirtschaftsmagazine im In– und Ausland alle Jahre wieder über die wirtschaftswissenschaftlichen Weiterbildungsinstitute veröffentlichen. Dort rangieren übrigens immer wieder dieselben Schools ganz oben.

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