Ein Mahnbescheid Vordruck ist gesetzlich definiert

Ein Mahnbescheid Vordruck ist an ganz bestimmte gesetzliche Voraussetzungen geknüpft. Diese sind von dem Antragsteller entsprechend einzuhalten, sonst wird das ausgefüllte Formular eventuell nicht anerkannt.


Im Bereich des Zivilrechts gibt es ganz bestimmte Regeln, die jeder Gläubiger einhalten muß, will er denn bei dem entsprechenden Schuldner sein ausstehendes Geld eintreiben. Neben dem Klageweg über einen Rechtsanwalt gibt es das vergleichsweise preiswerte Mahnverfahren. Dieses kann praktisch von Jedermann selbstständig und alleine initiiert werden. Hierzu bedarf es kaum Vorkenntnisse. Zunächt muss der Gläubiger sich im Fachhandel oder per PC die notwendigen Formulare, also Mahnbescheid Vordrucke, besorgen. Diese gibt es bereits für wenig Geld im Handel.

Wer über einen Computer und einen Internetanschluss verfügt, kann sich dagegen auch die Mahnbescheid Vordrucke online auf den Rechner laden. Die benötigten Unterlagen findet der Nutzer auf der Homepage des jeweiligen Mahngerichts. Hiervon existieren bundesweit mehrere. Wer die Formulare im Handel erwirbt, benötigt außerdem lediglich einen druckfesten Kugelschreiber und die Forderungsdaten. Die Daten werden dann per Hand in die vorgeschriebenen Zeilen und Kästchen des Papiers eingetragen. Der Vordruck wird dann noch unterschrieben, mit einer Briefmarke versehen und auf dem Postweg weggeschickt.

Einfacher, wenn nicht sogar müheloser, hat es da der PC-Anwender. Hier kann der Gläubiger den Mahnbescheid Vordruck auf der Homepage des zuständigen Mahngerichts ausfüllen. Wer nicht sicher ist, ob er alle relevanten Punkte ordnungsgemäß ausgefüllt hat, wird automatisch vom Computer berichtigt. Dieser gibt auch Hilfestellung bei Fragen oder Unklarheiten. Somit ist garantiert, dass auch der juristische Laie seine Rechte wahrnehmen kann. Wenn das Formular nun ordnungsgemäß ausgefüllt wurde, wird es online abgespeichert und dann über das Internet versendet. Das zuständige Mahngericht erhält den Antrag dann nicht auf dem Postweg, sondern quasi per Mail. Diese Technik erspart den Justizmitarbeitern zusätzliche Arbeit. Außerdem wird durch das Vermeiden von Papierausdrucken die Umwelt geschont. Beim Gericht wird der ausgefüllte Mahnbescheid Vordruck zunächst von einem fachkundigen Mitarbeiter gelesen. Letztlich kümmert sich ein Richter um den Vorgang, der dann weiter seinen rechtlichen Gang geht.