Galapagos-Reise: Entdeckung eines einmaligen Archipels
Wer eine Galapagos-Reise in Aussicht hat, begibt sich auf ein Archipel, welches mehr als 1000 km vom Festland entfernt ist. In diesem Inselreich konnte sich eine sehr individuelle Flora und Fauna herausbilden.
Die Galapagos-Inseln liegen im Pazifischen Ozean, mehr als 1000 km vom südamerikanischen Festland entfernt, und wurden damals von spanischen Seefahrern entdeckt und benannt. Politisch gehören sie zu Ecuador und bilden eine eigene Provinz. Ihren Namen verdankt das abgelegene Archipel einer Schildkrötenart, die nur dort heimisch ist. Es sind nur einige der großen Inseln bewohnt. Die anderen werden aber auch für den Tourismus genutzt. Die Touristen, die vorrangig aus Nordamerika kommen, bevorzugen neben dem Aufenthalt auf einer der Hauptinseln vor allem die Kreuzfahrt durch das Inselreich.
Eine Galapagos-Reise kann ein spannendes Abenteuer sein. Auf der einen Seite setzt man sich mit der Geschichte, mit den spanischen Entdeckungszügen auseinander und lernt, dass viele Wissenschaftler – wie ein gewisser Naturwissenschaftler, der die Entstehung der Arten betrachtete – diese Insel nutzen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Abgesehen davon, dass einige Inseln kaum Vegetation aufweisen, sind in anderen Gebieten tropische Wälder vorzufinden, denn die Galapagos-Inseln befinden sich in Äquatornähe. Deshalb unterliegt das Archipel auch dem Tageszeitenklima, wodurch die tageszeitlichen Unterschiede größer sind als die jährlichen. Es lohnt sich also das ganze Jahr über, das Inselreich zu besuchen.
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Jährlich zählt Galapagos über 100.000 Besucher. Das liegt nicht nur an dem warmen Klima und der Geschichte, die diese Inseln mit sich bringen, sondern auch an der besonderen Flora und Fauna, die zu über 40 Prozent endemisch ist, d.h. sie kommt nur auf diesem Archipel und nirgendwo sonst vor. Unter anderen gibt eine riesige Schildkrötenart, die nur dort vorkommt, und die auch namensgebend für das Inselreich war. Eine Galapagos-Reise bietet also eine einzigartige Tierwelt. Neben Schildkröten, gibt es Seelöwen, Krabben und diverse Finkenarten, die, wie auch schon ein englischer Naturwissenschaftler feststellte, sich allein auf diesem Archipel in die unterschiedlichsten Unterarten aufgespalten haben. Die Isolation vom Festland ist es, die die Galapagos-Inseln so besonders macht. Es ist wie eine Reise in eine andere Welt.
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