Ein Sicherheitscheck genügt in den meisten Fällen nicht
Moderne Technologien der Informationstechnologie und Datenverarbeitung erhöhen die Sicherheit sowie die Treffergenauigkeit beim Sicherheitscheck am Flughafen oder bei Zutrittskontrollen.
In unruhigen Zeiten wie diesen spielt das Thema Sicherheit in allen Lebenslagen eine große Rolle. Gerade die akute Gefahr von Terroranschlägen, die auf alle Bereiche des Alltags abzielen, machen die Rufe nach erhöhter Sicherheit laut. Vor gar nicht allzu langer Zeit war die komplette Überwachung von öffentlichen Plätzen, U-Bahnstationen und Bahnsteigen Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Momentan steht der Sicherheitscheck an Flughäfen im Fokus des Interesses. Die hoch technisierten Luftfahrzeuge sind extrem anfällig für jede Art von Manipulation. Bereits eine zerstörte Fensterscheibe im Flugzugrumpf kann verheerende Auswirkungen für den Druck in der Kabine und deren Insassen haben.
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Mit zunehmender Angst vor Anschlägen auf die zivile Luftfahrt steigt auch der Anspruch an die Kontrolle des Gepäcks und der Passagiere. Momentan wird der Einsatz von Ganzkörperscannern diskutiert. Diese Geräte bilden die Oberfläche des menschlichen Körpers ab, mit dem Ziel, unter der Kleidung versteckte Gegenstände zu finden. Zur Zeit ist aber noch nicht geklärt, welchen Einfluss die vom Scanner abgegebenen Strahlen auf den menschlichen Organismus haben. Gegner der Körperscanner bemängeln ferner den Eingriff in die Intimsphäre des Menschen. Aus diesem Grund sind die Körperscanner erst an einigen Flughäfen in der Europäischen Union zu Versuchszwecken im Einsatz. Die Geräte müssen ferner strenge Auflagen der EU-Kommission erfüllen und für die Durchführung eines Körperscans muss zusätzlich die ausdrückliche Einwilligung des zu scannenden Passagiers eingeholt werden. Ein automatischer Scan von allen Flugpassagieren findet in der EU bislang noch nicht statt.
Körperscanner werden unterschieden zwischen Röntgengeräten und Scannern, die mit Terahertzstrahlung arbeiten. Letztere senden elektromagnetische Strahlen aus, die Bestandteil der natürlichen Wärmestrahlung sind und sich im Grenzbereich zwischen Infrarotlicht und Mikrowellenstrahlung bewegen. Die Technik ist aufwendig und teuer – zudem dauert ein Sicherheitscheck am Flughafen doppelt so lange wie ein zur Zeit praktizierter Check ohne Körperscanner.
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